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28. Februar 2020

WM-Edelmetall in Reichweite

Schneefall und Skeletonsport pur im ENSO-Eiskanal: Am Freitag hat auch für die deutschen Skeletonfrauen die Weltmeisterschaft in Altenberg begonnen. Zur Halbzeit, nach den ersten beiden Rennläufen, führt überraschend nach zweimaliger Bestzeit die Schweizerin Marina Gilardoni.

Mit 0,63 Sekunden Rückstand belegt Titelverteidigerin Tina Hermann vom WSV Königssee aktuell den zweiten Rang vor der drittplatzierten Russin Elena Nikitina (+0,77).
Vize-Olympiasiegerin und Gesamtweltcupsiegerin Jacqueline Lölling von der RSG Hochsauerland ist nach einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang Fünfte. Sophia Griebel (RT Suhl) rangiert auf Platz sieben (+1,54).
Die Vize-Junioren-Weltmeisterin Susanne Kreher vom BSC Sachsen Oberbärenburg ist nicht in Altenberg dabei. Aufgrund einer Zerrung des Hüftbeugers, die sie sich bei der JWM zugezogen hatte, musste sie auf mögliches Qualifikationsduell um eines der WM-Tickets verzichten. Die 21-jährige Altenbergerin weilt aktuell in Oberhof, wo sie sich wegen ihrer Verletzung behandelt lässt. „Ich kann leider nicht in Altenberg mit dabei sein, verfolge die WM aber online im Livestream und fiebere mit“, sagt Susanne Kreher.

Ihr Vereinskollege Axel Jungk hat indes weiterhin Chancen auf eine Medaille bei der WM im Kohlgrund. Am Freitag verteidigte er den dritten Rang. Nach dem dritten von vier Läufen verkürzte der 28-jährige Dresdner zudem seinen Rückstand auf den Überraschungsersten Christopher Grotheer vom BRC Thüringen auf nun 0,20 Sekunden. Rang zwei belegt derzeit Alexander Gassner vom BSC Winterberg (+0,07). Titelverteidiger Martins Dukurs aus Lettland (+0,73) ist weiterhin Vierter. Der Berchtesgadener Juniorenweltmeister Felix Keisinger ist Fünfter (+0,88). Der vierte und  abschließende Durchgang der Skeletonmänner in Altenberg beginnt an diesem Freitag um 15 Uhr. (skl/Fotos: hbr/KSB)