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23. März 2020

Virtuelles Training in der Coronavirus-Krise

Ob tägliche Trainingspläne in Whatsapp-Gruppen oder gemeinsame Videokonferenzen mit Trainingseinheiten via Smartphone oder Computer: Trotz Ausgangsbeschränkungen in der Coronavirus-Krise wird bei vielen Vereinen oder Sportgruppen im Landkreis weiterhin trainiert, eingeschränkt zwar und zu Hause. Aber es wird eben noch immer gemeinsam Sport getrieben.

Ein positives Beispiel von mehreren in diesen Tagen ist hierbei etwa der Verein Kultur- und Tanzwerkstatt aus Freital. Die Trainerinnen und Trainer vom „KuTa Werk“ haben im Home Office neue Choreografien ausgearbeitet oder feilen noch daran und stellen sie dann ins Internet. Alle Vereinsmitglieder, die dann mitmachen wollen, können von den Videoanleitungen profitieren und in den eigenen vier Wänden an den Online-Übungseinheiten teilnehmen.

Der Verein mit rund 170 Mitgliedern bietet Gymnastik und Tanzsport mit mehreren Disziplinen an. In der aktuellen Corornavirus-Krise mit ihren Einschränkungen versucht die Tanzsparte vom „KuTa Werk“, sowohl den Mitgliedern als auch den Trainern zu helfen.

„Wir zahlen unseren Trainern pauschal pro Monat trotzdem 80 Euro aus, wenn sie ihren Gruppen zweimal pro Woche virtuelles Training  mit jeweils mindestens fünf Minuten anbieten“, erklärt Kerstin Mager-Baran, die in dem Freitaler Verein für das Controlling zuständig ist und den Vorstand berät. „Wir wollen zum einen, dass unsere Community weiter in Kontakt steht und zweitens, dass die Kids bei Laune bleiben. Denn das hilft der gesamten Gesellschaft.“

Wer seine Trainingsideen als Anregung für andere Sportfreunde im Landkreis öffentlich teilen und mitteilen möchte, kann sie gerne auch an den Kreissportbund schicken, per E-Mail an: klingbeil@kreissportbund.net. Wir berichten gerne darüber auf unserer Homepage und auf den Online-Auftritten des KSB bei Facebook und Instagram.
(skl/Foto: privat)