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9. Februar 2009

Sarah Sartor mit sensationellem Sieg

Mehrmals schon in den letzten Wochen erklang für Sarah Sartor die deutsche Nationalhymne, als sie im Europa-Cup auf dem Siegerpodest stand. Das war auch jetzt in Königssee beim Interkontinental-Cup der Fall. Der Sieg den die Skeletonpilotin vom SSV Altenberg dort errang, ist durchaus als sensationell zu bezeichnen. Den Startplatz erhielt sie vom Verband aufgrund ihrer gezeigten Leistungen bei der Junioren-Weltmeisterschaft. Bekanntlich holte die 18-Jährige den Vize-Titel. Trotz einer schlechten Startzeit, legte sie einen phantastischen ersten Lauf hin und setzte sich an die Spitze des 23-köpfigen Starterfeldes aus 15 Nationen. Fast nicht zu fassen ist vor allem die Zeit von 49,21 Sekunden, die nur 0,3 Sekunden über den von Anja Huber gehalten Bahnrekord liegt. Auch im zweiten Durchgang blieb die Bärenfelserin mit 49,51 deutlich unter der 50-Sekunden-Marke und sicherte damit den Sieg mit 0,18 Sekunden Vorsprung vor der amtierenden Junioren-Weltmeisterin Katharina Heinz (Hochsauerland). Eine gelungene Revanche also. Dritte wurde Eiko Nakayama (Japan). „Es fast unglaublich was meine Nichte in der Eisrinne von Königssee vollbracht hat. Ich weiß wovon ich rede, denn dort errang ich 2004 den Weltmeister-Titel. Unter 50 Sekunden zu fahren, gelang mir damals bei guten Bedingungen nur im Training“, sagt Diana Sartor. „Die gefahrenen Zeiten bedeuten Weltspitze.“ Mit diesem Sieg setzte Sarah Sartor den  Schlusspunkt unter eine für sie außerordentlich erfolgreiche Saison. (Lochmann)