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4. November 2010

SACHSEN ASS 2010: Johannes Förster

F__rster_1.jpgZum zehnten Mal wurde am letzten Sonnabend in Chemnitz die Auszeichnung SACHSEN ASS vergeben, die unter Schirmherrschaft des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich steht. Sie würdigt außergewöhnliches, uneigennütziges und ehrenamtliches Engagement. Über 100 Vorschläge gab es für die fünf Kategorien Kunst & Kultur, Soziales, Sport, Wirtschaft und Wissenschaft, aus denen eine Jury jeweils drei Nominierte pro Kategorie auswählte. Im Bereich Sport gehörte Johannes Förster aus Pirna dazu. Als die ersten Worte der Lautadio gesprochen waren, sagte Försters Enkelsohn, „Opa, ich glaube du bist gemeint.“

Das Lebenswerk des heute 79-Jährigen ist schon beeindruckend. Rund 60 Jahre ist er nun in verschiedenen Ehrenämtern im Sport tätig. Ob als Vorstandsmitglied bei SV Fortschritt Pirna, Übungsleiter in der Leichtathletik und Skisport oder auch als Vizepräsident des Kreissportbundes. Ein Amt, das er 15 Jahre innehatte. Noch heute ist er als Referent in der Aus- und Weiterbildung der Übungsleiter tätig. Eine besondere Beziehung hat er zu Menschen mit Behinderungen aufgebaut. Er gehört zu den Mitbegründern des Sportfestes Behinderte und ihre Freunde in Pirna, das in diesem Jahr schon seine 16. Auflage erlebte.

Als im Verlauf der Auszeichnungsveranstaltung Jurymitglied Karin Enke, dreimalige Olympiasiegerin im Eisschnelllauf, kurz mit Johannes  Förster sprach, gestand sie: „Als wir die Begründungen für die drei Nominierten gelesen hatten, war unsere Entscheidung für das SACHSEN ASS 2010 im Sport sofort klar“. Förster selbst war sowohl von der Einladung zur Veranstaltung als Nominierter, wie auch von der Juryentscheidung völlig überrascht. Es gibt aber nicht wenige Wegbegleiter die der Meinung sind, wenn Johannes Förster die Ehrung nicht verdient hat, wer dann? (WoVo)