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2. März 2009

Minister trifft auf Basis

Der sächsische Kultusminister Prof. Dr. Roland Wöller, in dessen Verantwortungsbereich auch der Sport fällt, traf sich letzten Donnerstag in Dippoldiswalde zu einem Forum mit Vertretern von Sportvereinen des Kreissportbundes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Kommunalpolitikern.

Er tourt zurzeit durch ganz Sachsen, um sich über die nach der Kreisgebietsreform entstandenen neuen Strukturen im Sport zu informieren. Dippoldiswalde war für ihn offensichtlich ein Heimspiel. Zunächst gab es jedoch viel Geld für den Landessportbund. Dieser ist mit über 556000 Mitgliedern die größte Bürgerinitiative in Sachsen, betonte der Minister. Wöller übergab dem LSB-Präsidenten Eberhard Werner den Zuwendungsvertrag zur Sportförderung für die Jahre 2009/2010 in Höhe von 33,8 Millionen Euro. Der Sportminister betonte anschließend in seinen Ausführungen die zentrale Bedeutung des Sports für die Landesregierung. Aus seiner Sicht gibt es vier wichtige Gründe für die Förderung. „Der Sport sorgt für Gemeinschaft, schafft Werte, sorgt für Gesundheit und ist ein Aushängeschild“.

In der anschließenden Diskussion gab vor allem aus dem Bereich des früheren Weißeritzkreises Kritik an der Unterstützung des Nachwuchses im Leistungssport. Weil Trainer fehlen, wandern immer wieder junge Talente aus der Region ab. Das müssen aber die Fachverbände regeln und auch die Vereine sind da gefordert. Sie sollten frühzeitig aus dem eigenen Nachwuchs geeignete Kandidaten für das Traineramt gewinnen. Andere Vorschläge betrafen zum Beispiel die Vereinfachung der Sportstättenförderung, die vor allem für kleinere Vereine oft sehr kompliziert ist. Da konnte der Minister wenig Hoffnung machen. Geprüft werden soll indes, ob die Möglichkeit besteht, bei der Förderung bei der Anschaffung von Großsportgeräten, auch auf gebrauchte Geräte zurückzugreifen. Das wäre für viele Vereine eine große Hilfe. (WoVo)

 

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