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27. Februar 2020

„Mein Gefühl ist leider derzeit nicht so gut“

Angeführt von Weltmeisterin Tina Hermann vom WSV Königssee steigen die deutschen Skeletonsportler an diesem Donnerstag ins WM-Geschehen in Altenberg ein. Sieben Asse gehen in den kommenden vier Tagen für Schwarz-Rot-Gold bei den Titelkämpfen im ENSO-Eiskanal an den Start. Mit dabei auch Axel Jungk vom BSC Sachsen Oberbärenburg.
Der 28-jährige Dresdner hat sich einiges vorgenommen und hofft auf Edelmetall. Jedoch stimmen ihn die vergangenen Tage nachdenklich. Durch die wechselnden Bahn- und Wetterbedingungen sei seine Vorbereitung nicht optimal gewesen.
„Mein Gefühl ist leider derzeit nicht so gut. Im ersten Trainingslauf am Montag lief es noch gut, da sind die Bahnbedingungen richtig gut gewesen, so wie ich es die in den vergangenen Wochen hier gewohnt war. Da bin ich eine Hundertstelsekunde über den Bahnrekord gewesen“, sagt Axel Jungk. „Dann hatten wir aber große Probleme mit dem Wetter, Dienstag starker Regen, Mittwoch starker Schneefall. Dadurch war ich zehn km/h langsamer dadurch. Das fährt sich anders. Daher war das Training bisher insgesamt eher schlecht aus meiner Sicht. Die letzten Fahrten waren nicht gut. Da fängt das Grübeln an. Ich hoffe aber, dass ich das abschalten und zeigen kann, was ich eigentlich drauf habe. Am Donnerstag soll das Wetter auch wieder besser sein.“ Es ist besser, die Sonner scheint. Das Eis ist bereit.
Um 10 Uhr beginnt der erste von vier WM-Rennläufen, um 12 Uhr der zweite. Die zwei abschließenden Durchgänge finden am Freitag ab 13 Uhr statt. (skl/hg/Foto: skl)