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25. Januar 2010

Licht und Schatten beim SSV Heidenau


P9202865_1.JPGNach langer Pause geht die Saison bei den Floorball-Frauen vom SSV Heidenau wieder los. Am 16.1.2010 ging es nach Berlin, eine Woche später fand das Spiel gegen den Tabellenführer aus Weissenfels statt.

 

Sieg zu später Stunde

 

Zu ungewohnt später Stunde mussten die Damen aus Heidenau zum Auswärtsspiel nach Berlin. Wegen der Regionalligaspiele wurde das Spiel erst 19.30 Uhr angepfiffen.

Heidenau war in dem Spiel gegen den punktlosen Tabellenletzten klarer Favorit, doch Berlin ist als hartnäckiger und zäher Gegner bekannt.

Schon nach 5 Minuten ging der SSV Heidenau in Führung. Laura Hönicke versenkte die Vorlage von Franziska Kuhlmann. Doch Berlin verteidigte tapfer das Tor und kam immer wieder zu Konterangriffen vor das Heidenauer Tor. In der 16. Minute waren die Bemühungen von Erfolg gekrönt, ein Freischlag landete im Heidenauer Kasten.

Auch im Zweiten Drittel spielte nur eine Mannschaft, der SSV. Das Berliner Tor stand unter Dauerbeschuss, doch die Chancenverwertung war katastrophal. So ging das 2. Drittel torlos zu Ende.

Auch im letzten Drittel änderte sich die Spielrichtung nicht. Doch die Bemühungen waren endlich erfolgreich. Schon nach 30 Sekunden konnte Franziska Kuhlmann einen Pass von Kristin Chmelik verwandeln. 6 Minuten später folgte das 3:1, diesmal war es Laura Hönicke, die auf Kristin Chmelik ablegte. In der 9. Minute das 4:1, wieder das Duo Hönicke/Kuhlmann. Nur eine Minute später konnte Marina Helas im Alleingang das 5:1 markieren. Torhüterin Schmelzer räumte zu diesem Zeitpunkt den Kasten für den Nachwuchsgoalie Linda Bochmann. Die konnte sich auch sofort mit einer klasse Parade auszeichnen, als Berlin gefährlich vor das Tor kam. Ein unglückliches Eigentor auf Berliner Seite erhöhte den Endstand auf 6:1 für den SSV Heidenau.

 

Gute Verteidigung gegen den Tabellenführer

 

Eine Woche später war der SSV zum zweiten Spiel in Weißenfels. Gegen den Tabellenführer SG Weißenfels/Chemnitz musste man zuhause eine schmerzliche 2:9 –  Niederlage einstecken. Im Rückspiel wollte man den Favoriten zumindest etwas ärgern.

Durch eine Top-Verteidigung sah es anfangs auch recht gut aus. Tapfer stemmte sich der SSV gegen den stärkeren Gegner und kam duch Konter auch immer wieder zu guten Chancen. Ein Absprachefehler beim Wechsel sorgte allerdings in der 5. Minute für das 1:0 aus Sicht der Gastgeber. Doch obwohl Heidenau immer wieder zu guten Chancen kam, war es erneut die SG, die mit viel Glück das 2:0 erzielte. Mit diesem Zwischenstand ging es in die erste Pause. Danach kam Weißenfels zu spät aus der Kabine, so dass Heidenau mit einer Überzahl in das 2. Drittel startete. Doch während der Powerplay-Angriff recht gut lief, wurde die Defensive sträflich vernachlässigt, was dem Gegner  gefährliche Konter ermöglichte. 30 Sekunden vor Ablauf der Überzahl schaffte Weißenfels das 3:0 in Unterzahl, während der SSV auch in Überzahl an der miserablen Chancenverwertung scheiterte.

3 Minuten später gelang dem Tabellenführer das 4:0. Weissenfels hatte zwar mehr Spielanteile, aber Heidenau hielt tapfer dagegen und gab nicht auf. Doch auch die besten Chancen konnten an diesem Tage nicht in Tore umgemünzt werden.

Auch im letzten Drittel änderte sich nichts: Während der Tabellenführer immer wieder Angriffe spielte , hielt Heidenau dagegen und startete Konterversuche, die leider erfolglos blieben. In der 5. und in der 14. Minute erhöhte die SG jeweils auf 5:0 bzw. 6:0.

Obwohl das Spiel gegen den Spitzenreiter verloren ging gab es beim SSV auch gute Ansätze, vornehmlich in der Defensive. Daran sollten die SSV-Damen anknüpfen und dazu noch die Chancenverwertung verbessern. Dann kann vielleicht am Saisonende noch in den Kampf um die Medaillen eingegriffen werden. (SSV Heidenau)