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22. Januar 2020

Heidenau bleibt vor Landkreisderby in Erfolgsspur

Mit dem dritten Sieg in Folge haben die Handballfrauen vom SSV Heidenau ihren zweiten Tabellenplatz in der Verbandsliga gefestigt. Bei Schlusslicht Radeberger SV gewann das Team von Trainer Dirk Stumpe mit 35:32 (17:15).

Gegen die schlechteste Abwehr der Staffel konnten nahezu alle Heidenauerinnen Tore erzielen, mit acht Treffern war Sandra Schmidt erneut erfolgreichste Spielerin (Foto, Mitte, in Schwarz) auf dem Parkett. Allerdings taten sich die Gäste zunächst schwer. Radeberg führte nach vier Minuten mit 4:1. Doch der SSV kam anschließend Schritt vor Schritt heran. Nach zehn Minuten hatte Heidenau ausgeglichen (7:7) und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem sich keine der Mannschaften entscheidend abzusetzen vermochte. Mit der Schlusssirene verwandelte Sandra Schmidt einen Siebenmeter zum 17:15-Pausenstand für ihr Team.

Nach dem Seitenwechsel bauten die Gäste ihren Vorsprung auf vier Treffer aus (33. Minute) und hielten die Radebergerinnen bis kurz vor Schluss auf Distanz. Drei Minuten vor Spielende konnte der Tabellenletzte aber nach einer kleinen Schwächephase der Heidenauerinnen nutzen, um zu verkürzen (32:33). Die Gäste ließen sich die Butter aber nicht mehr vom Brot nehmen und beendeten das Torfestival in der Bierstadt als Sieger.

„Radeberg hat sehr stark gekämpft und war taktisch gut eingestellt. Wir haben am Anfang zurück gelegen und konnten Schritt für Schritt den Vorsprung ausbauen“, sagte SSV-Coach Stumpe. „Kleine Fehler hat Radeberg mit konsequenten Kontern bestraft, sodass der Vorsprung nicht größer wurde. Am Ende spielen wir zu hektisch und lassen Radeberg noch unnötig herankommen, bevor wir kurz vor Schluss den Sack zu machen.“

Am Sonnabend steht für den SSV das Spitzenspiel in der Sporthalle des Pestalozzi-Gymnasiums auf dem Plan. Dann empfängt der Tabellenzweite den Staffeldritten HC Sachsen Neustadt-Sebnitz. Das Landkreisderby beginnt um 16.15 Uhr. Die Gäste hoffen nach der 22:32-Niederlage im September 2019 nun im Rückspiel auf Revanche. (skl/Foto: skl)