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13. Februar 2020

Hainsberg erobert Rang zwei vor Gipfeltreffen

Mit zwei weiteren Siegen in der Sachsenliga haben die Volleyballfrauen vom Hainsberger SV den zweiten Tabellenplatz erobert. Der Aufsteiger setzte sich beim Heimspieltag zunächst gegen den USV TU Dresden mit 3:1 (25:18, 22:25, 25:17, 25:13) durch. Anschließen gewannen die Freitalerinnen auch noch das Duell gegen Motor Mickten, dieses Mal hieß es am Ende 3:0 (25:14, 27:25, 25:17) für die Mannschaft von Trainer Christian Straube.
Die Gegnerinnen vom USV TU Dresden hatten sich seit dem letzten Aufeinandertreffen im September letzten Jahres ordentlich verstärkt. Da merkte der HSV vor allem im zweiten Durchgang. Nach ein paar Wechseln kehrten die Gastgeber wieder in die Erfolgsspur zurück. Mit der nötigen Grundsicherheit gewannen die Hainsbergerinnen die Partie gegen den Tabellenvorletzten.
Anschließend folgte das zweite Duell des Tages. Mit dem als Tabellenzweiten angereisten Team hatte der Liganeuling noch eine Rechnung offen. Denn das Hinspiel ging glatt mit 0:3 verloren. Dieses Mal war es anders: Nach einem klasse Start mit einem klaren ersten Satzgewinn entwickelte sich die Partie im zweiten Durchgang zu einem echten Krimi. Die Gästen führten bereits mit 24:18. Doch Hainsberg zeigte keine Nerven, wehrte einen Satzball nach dem anderen ab. Jeder Ball war hart umkämpft und als Hainsberg den Satz dann tatsächlich noch mit 27:25 für sich entscheiden konnte, tobte die Halle in der Richard-Wolf-Straße.
Auch im dritten Durchgang behielten die Gastgeberinnen die Oberhand. Der achte Saisonsieg war perfekt. Damit holte der HSV alle sechs Punkte und liegt nun vier Zähler hinter Tabellenführer Lok Engelsdorf. Beim Spitzenreiter kommt es im Topspiel der Sachsenliga am 7. März zum wohl wegweisenden direkten Aufeinandertreffen.
Gegen Engelsdorf hatten die Volleyballfrauen von den MH Metallprofil Volleys Dippoldiswalde Mitte Januar mit 0:3 den Kürzeren gezogen. Anschließend folgten zwei Niederlagen gegen den Dresdner SSV (1:3) und zuletzt gegen Plauen-Oberlosa (0:3) sowie ein Sieg bei Lichtenstein II. Die Dippoldiswalderinnen belegen weiterhin den siebten Platz. Im Kampf um den Klassenerhalt muss das vor der Saison verjüngte und neu formierte Team am 7. März beim TSV Leipzig ran.

(skl/Foto: privat)