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11. Oktober 2010

Erfolgreicher Heimspielstart der SSV-Frauen im Floorball

DSC07185_1.JPGDie Bundesligamannschaft der Frauen im Floorball erreichte in der Sporthalle am Pestalozzi-Gymnasium einen ungefährdeten Sieg. Zu Gast waren die Löwen-Ladies aus Leipzig. Von Beginn an forcierten die SSV-Frauen das Tempo und beschäftigten die Gäste mehr als denen lieb war. 5 Minuten dauerte der Widerstand der Leipzigerinnen, dann fiel das erste Tor für den SSV durch Marina Helas nach einem Musterpass von Julia Bradel.

Schon 33 Sekunden später zog Kristin Chmelik beherzt ab. Der Ball schlug im gegnerischen Gehäuse zum 2:0 ein. Die schnelle Führung ließ die Deckung der Gastgeberinnen etwas sorglos handeln, was umgehend von den Gästen bestraft wurde. In der 9. Minute erzielte Leipzig nach einem Ballgewinn hinter dem Heidenauer Tor und einem folgerichtigen Zuspiel in die Gefahrenzone das 1:2.

Weitere Chancen der SSV-Frauen brachten kein zählbares Ergebnis. Kurz vor Schluss des 1. Drittels gab es einen Fernschuss der Gäste und der Ball landete zur Überraschung aller im Tor. Doch bevor er die Torlinie überschritten hatte ertönte zum Glück für die Gastgeberinnen die Schlusssirene.

Durch diese Aktion wachgerüttelt kamen die SSV-Frauen hoch motiviert aus der Pause. Im 2. Drittel gewannen die Heidenauerinnen fast alle Zweikämpfe. In der 4. Minute erzielte Marina Helas aus der Drehung nach Zuspiel von Franziska Kuhlmann das 3:1.

Das Tempo wurde von der Gastgebermannschaft weiter hochgehalten. So kam es folgerichtig zum nächsten Tor: Kristin Chmelik konnte nach einem beherzten Alleingang mit straffem Schuss ins linke obere Eck unhaltbar einnetzen.

Danach nahmen die Gastgeberinnen das Tempo aus dem Spiel. Dadurch kamen die Leipzigerinnen in der 17. und 18. Minute zu 3 gefährlichen Torschüssen, die aber von der wieder sehr gut aufgelegten Torhüterin Kathleen Schmelzer pariert wurden.

Mit dem beruhigenden Vorsprung im Rücken spielten die Heidenauerinnen clever und hatten sogleich mit einem Fernschuss eine gute Chance, doch die Leipziger Torhüterin hielt. Auch ein in der 3. Minute aus einem Gewühl vor dem Leipziger Tor abgegebener Schuss blieb an der gegnerischen Deckung hängen. In der gleichen Minute kam Romy Hilbert urplötzlich in der Mitte frei zum Schuss – doch der Ball strich knapp über das Tor. Die Leipzig Gäste sahen ihre letzte Chance im konsequenten Angriff schon in der gegnerischen Hälfte. Das führte zu Fehlern in der Heidenauer Abwehr. In der 8. Minute kam es bei den Heidenauerinnen zu einem Ballverlust beim Dribbling vor dem eigenen Tor, was die Deckung völlig entblößte und ein Tor für Leipzig zum 4:2 brachte.

Nun waren die Gastgeberinnen wieder munter und forcierten das Tempo. Folgerichtig fiel das 5. Tor. 5 Minuten vor dem Ende brachte Laura Günther nach einer Eingabe von rechts den Ball im linken oberen Eck des Leipziger Tores unter. Die verbleibenden 5 Minuten brachten auf beiden Seiten noch einige Gelegenheiten zum Torerfolg, aber keine wurde genutzt.

Die SSV-Frauen gewannen nach einem guten und kurzweiligen Spiel verdient mit 5:2.

 

Der SSV spielte mit: Kethleen Schmelzer im Tor, Marina Helas (2), Romy Hibert, Laura Günther (1), Julia Bradel (1), Kristin Chmelik (1), Franziska Kuhlmann, Desiree van Pelt, Anja Pech, Cornelia Buhle, Lisa Hansel, Julia Wurm. (SSV Heidenau)