Aktuelle Infos


20. Januar 2020

„Ein bisschen mehr riskiert“

Am durchaus möglichen Podestplatz vorbeigefahren ist Bobpilotin Stephanie Schneider beim Weltcup in Innsbruck-Igls. Die Vize-Weltmeisterin vom BSC Sachsen Oberbärenburg und ihre Stuttgarter Anschieberin Ann-Christin Strack  mussten sich am Ende mit Rang fünf begnügen. Dabei lag das Team nach dem ersten Lauf noch auf Rang drei.

Doch nach dem zweiten Durchgang fehlte dem Duo 14 Hundertstelsekunden auf den Bronzeplatz. Diesen belegten Kaillie Humphries und Sylvia Hoffmann aus den USA.  „Es sollte eine Angriffsfahrt im zweiten Lauf werden, ich habe daher ein bisschen mehr riskiert“, erklärt Stephanie Schneider nach dem von starkem Schneefall begleiteten Rennen am Sonnabend. „Leider hat das nicht ganz geklappt und das ist ärgerlich. Wir wissen jedoch, woran es gelegen hat. Das wird abgestellt nächste Woche. Beim Weltcup am Königssee sollte es wieder besser laufen.“

Den Sieg in Innsbruck-Igls sicherten sich Olympiasiegerin Mariama Jamanka vom BRC Thüringen und Anschieberin Annika Drazek (TV Gladbeck) souverän mit zwei Bestzeiten. Für die nach dem Rennen nach eigener Aussage „sehr erleichterten“ Weltmeisterinnen war es der erste Saisonsieg im Weltcup. Silber holte sich das „Nolte“-Team vom BSC Winterberg mit der Deutschen Meisterin Laura Nolte und Anschieberin Erline Nolte.

(skl/hg/Foto: privat)