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13. Dezember 2019

Bobteam Friedrich hochmotiviert in Lake Placid

Mit vier Weltcupsiegen und insgesamt neun Podestplatzierungen sind die Bob- und Skeletonsportler am vergangenen Wochenende in die neue Saison gestartet. Während Jacqueline Lölling (Hochsauerland) ihren zehnten Weltcupsieg im Skeleton feierte, freute sich Axel Jungk vom BSC Sachsen Oberbärenburg über den zweiten Weltcupsieg seiner Karriere. Tina Hermann (Königssee) landete auf Platz drei, Alexander Gassner (Winterberg) und Felix Keisinger (Königssee) auf hervorragenden Plätzen vier und fünf.

Bei den Rennen am heutigen Freitag holte Lölling beim Sieg der Russin Elena Nikitina Rang zwei, Hermann wurde Sechste. Bei den Männern wurde Axel Jungk hinter Tagessieger Alexander Tretiakow aus Russland, dem Letten Martin Dukurs und dem drittplatzierten Felix Keisinger Vierter.

Zwei Doppelsiege erzielten im ersten Rennenwochenende an der US-Ostküste zuletzt die deutschen Männer im Zweierbob. Wobei sich Bobteam Johannes Lochner (Stuttgart Solitude) am Sonnabend und Bobteam Francesco Friedrich vom BSC Sachsen Oberbärenburg am Sonntag jeweils als Sieger feiern ließen. Die deutschen Frauen-Teams überließen Kaillie Humphries (USA) zwar das oberste Podest, ließen sonst aber keine Lücken: Die Oberbärenburger Bobpilotin Stephanie Schneider, Kim Kalicki (Wiesbaden) und die Oberhoferin Mariama Jamanka belegten die Plätze zwei bis vier. Auch am dritten Adventswochenende geht es erneut auf der schwierigen Bahn in Lake Placid um Weltcuppunkte, allerdings stehen bei den Männern diesmal zwei Viererbob-Entscheidungen auf dem Programm.

Der Pirnaer Doppel-Olympiasieger und -Weltmeister Francecso Friedrich fühlt sich auch für die Wettkämpfe im großen Schlitten gewappnet. Dort sollen sich Thorsten Margis und Alexander Schüller (beide SV Halle) neben den Oberbärenburger  Anschiebern Martin Grothkopp und Candy Bauer abwechseln.

„Auf der Bahn in Lake Placid kommt es darauf an, dass die Kurven sieben, acht, neun passen und zwölf und dreizehn – das ist im Vierer ganz speziell, sonst wird es dort auch mal eng“, sagt Friedrich. „Die Stimmung im Team passt super. Motivieren müssen wir die anderen Jungs nicht. Die zwei, die noch nicht gefahren sind, wollen auch endlich loslegen. Wir waren im Zweier gut unterwegs und hoffen, dass es so weitergeht, aber auf der schwierigen Bahn ist das schwer zu sagen. Letztes Jahr sind wir hier auch nur Vierter geworden, und jetzt müssen wir Vollgas geben, damit wir es dieses Jahr anders machen.“ (hg/skl/Foto: skl)