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11. September 2020

Außenseiterrolle beim ersten Pflichtspiel

Ohne Zuschauer und noch nicht in Bestbesetzung starten die Handballerinnen vom SSV Heidenau in die neue Spielzeit. Am Sonnabend steht für den Verbandsliga-Vizemeister der abgebrochenen Vorsaison im Landskron-Sachsenpokal das Erstrundenduell gegen Rotation Weißenborn auf dem Plan. Anwurf in der Sporthalle des Pestalozzi-Gymnasiums ist um 13 Uhr. Zuschauer sind aufgrund der Beschränkungen, die sich laut Verein aus den Hygieneauflagen ergeben haben, noch  nicht zugelassen.
Der SSV ist in der Partie gegen den Sachsenligisten eher Außenseiter.

Das sieht auch Heidenaus Trainer Dirk Stumpe so. „Weißenborn muss schon einen schlechten Tag erwischen, damit wir sie schlagen können. Wenn sie diesen schlechten Tag haben, wollen wir da sein. Aber Weißenborn ist der Favorit.“

Im Pokalspiel werden den Gastgebern auch „wichtige Spielerinnen fehlen“, sagt der Coach weiter. „Dies wird die Saison immer wieder passieren. Somit ist es der erste Härtetest für die starken Jugendspielerinnen, die dieses Jahr Spielpraxis in der Mannschaft sammeln und entwickelt werden sollen.“

Die Mannschaft muss künftig auf Torfrau Mareen Tittel verzichten, die aufgehört hat. Aline Rudolph und Elisabeth Kammer stehen vorerst auch nicht mehr zur Verfügung. Mareike Grahl ist aufgrund ihrer Verletzung noch nicht wieder fit.

Heidenau setzt daher vor allem noch stärker auf „Neuzugänge“ aus der eigenen Jugend. Sie werden die Frauenmannschaft immer häufiger unterstützen. Die neue Verbandsligasaison beginnt für den SSV einen Tag nach dem Gastspiel des Ligarivalen HC Sachsen Neustadt-Sebnitz bei Weinböhla (ab 17 Uhr) am Sonntag, dem 20. September, mit einer Auswärtspartie gegen Sportfreunde 01 Dresden. Spielbeginn beim Vorjahresdritten ist dann um 16 Uhr.

Die Verbandsliga Ost wird in diesem Jahr mit nur zehn Teams ausgetragen. Was die Ziele seines Teams für die neue Spielzeit betrifft, hält sich Stumpe noch zurück, auch mit Blick auf die Kontrahenten: „Die Saison wird unheimlich schwer zu planen. In Meißen gibt es ein ambitioniertes Projekt, der ESV Dresden hat sich über die letzte Saison echt stark entwickelt und die Sportfreunde 01 Dresden sowie Neustadt wollen auch oben mitspielen“, sagt er. „Mein Ziel ist es vor allem, die Jugend an der Seite der erfahrenen Spielerinnen zu entwickeln. Natürlich will man allerdings auch gewinnen. Das Eröffnungsspiel bei den Sportfreunden 01 Dresden wird der erste Richtungszeig werden.“

(skl/Foto: skl)