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14. Oktober 2010

2. Sambopokal in Heidenau

DSC07010_1.JPGDie Samboabteilung des SSV Heidenau hat im Auftrage des Sächsischen Samboverbandes den 2. Sachsenpokal ausgerichtet. Mit der Unterstützung der Wohnungsbau und Wohnungsverwaltungsgesellschaft WVH gelang es erneut, einen hochklassigen Wettkampf zu organisieren. Er war als internationaler Wettkampf ausgeschrieben und lockte wieder viele ausländische Kämpfer nach Heidenau. Teilnehmer aus Polen, der Slovakei,  Kaliningrad (Russland), Wladimir (Russland) und Japan waren aus dem Ausland am Start. Welche Bedeutung den Wettkämpfen in Heidenau beigemessen wird ist auch daran zu erkennen, dass prominente Sportler die Veranstaltung besuchen. So weilten der 3fache Weltpokalsieger Alexander Logvinov aus Russland und der Weltmeister Oleg Derkach in der Halle. Aus Deutschland nahmen Kämpfer aus Leipzig, Halle, Augsburg, Bremen Lüneburg, Bad Kissingen und der Gastgeberstadt  Heidenau teil.

Erstmals war auch Combat-Sambo ausgeschrieben, die etwas härtere Variante, bei der nur Männer starten dürfen. In der wieder wunderbar hergerichteten Sporthalle am Pestalozzi-Gymnasium gab es in den Kinder- und Jugendklassen ordentliche Teilnehmerfelder, bei den Erwachsenen waren es weniger Kämpfer.

Das tat der Qualität der Kämpfe keinerlei Abbruch. Es wurde auf  hohem Niveau gekämpft, denn es waren international erfolgreiche Samboka am Start. Vor allem die russischen Sportler zeigten ihre führende Stellung und holten sich eine ganze Reihe Siege.

Die Heidenauer Starter waren sehr erfolgreich. Bei den Jüngsten gewann David Knoblauch und Wladislaw Lobko (an seinem Geburtstag) je eine Goldmedaille. Miroslav Jurtschenkov holte sich Silber und Felix Ahrenberg erkämpfte sich eine Bronzemedaille.

Bei den 15/16jährigen zeigte sich Eduard Keller in hervorragender Verfassung. Er beherrschte alle seine Gegner deutlich und gewann souverän die Goldmedaille. Ähnlich dominant war in der AK 17/18 Wladimir Lobko. Auch er kämpfte beherzt und sehr aktiv und ließ damit seinen Gegnern keine Chance. Die Goldmedaille war der verdiente Lohn.

Die meisten Siege holten die Sportler aus Wladimir und gewannen damit als erfolgreichste Mannschaft den Sachsenpokal. Den 2. Platz belegte die Mannschaft aus Bad Kissingen. Erfreulicher Dritter wurden die Gastgeber vom SSV Heidenau.

Als fairster Kämpfer wurde der japanische Sportler Katsuhiro Kume ausgezeichnet. Schnellster Sieger wurde Mikhail Makarov  aus Russland, der in 4 Sekunden einen Kampf entschied. Als bester Techniker wurde Rustam Mstojan aus Wladimir geehrt. Auch für die Schiedsrichter gab es traditionell eine Auszeichnung: Der Slovake Igor Schaschurin wurde bester Schiedsrichter.

Beim Combat-Sambo dominierten die polnischen Spezialisten. In den 4 Gewichtsklassen, in denen Kämpfe zur Austragung kamen, gaben sie nur einmal den Sieg aus der Hand. Bei den Kämpfern bis 74 kg siegte Paul Lening aus Bad Kissingen, ansonsten die polnischen Gäste.

Am folgenden Sonntag wurde mit den ausländischen Gästen noch ein gemeinsames Programm veranstaltet. Ein Dresdenbesuch stand ebenso auf dem Plan wie der Besuch des Barockgartens und der Bastei. Begeistert und dankbar verabschiedeten sich die Gäste von den Gastgebern, die sich viel Mühe gegeben hatten.

(SSV Heidenau)