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8. September 2010

Erfolgreicher Saisonstart für HSV-Schwimmer

 

24hSieger_1.JPGGleich am ersten Wettkampfwochenende in der neuen Saison mussten die HSV-Schwimmer vollen Einsatz zeigen. Beim Double Pool Meeting in Riesa gingen 41 Sportler vom HSV an den Start und mussten sich im Dreikampf, bestehend aus 100 m Lagen und 50 m + 100 m einer Schwimmlage, beweisen. Bei 123 Starts wurden sehr gute 80 persönliche Bestzeiten erreicht. Nahezu in allen Altersklassen wurden dazu Podestplätze erzielt. Siegreich im jeweiligen Mehrkampf waren, Josephine Öelschlägel (Jahrgang 2002), Laura Sieber (2000), Benjamin Wilde (2000), Hannes Kern (2000), Niclas Groschupp (2000) und Ludwig Teßmar (1999).

 

Anstrengender und vor allem länger ging es beim 24h Schwimmen in Hoyerswerda zu. Bei der 12. Auflage des 24h Schwimmen des SSV Hoyerswerda traten 30 Hainsberger Schwimmer an, um den im Vorjahr erstmals gewonnen Siegerpokal erfolgreich zu verteidigen.

In drei Teams aufgeteilt, galt es, 1h Schwimmen und 2h Pause und das 24 Stunden lang. Dabei musste ein Sportler pro Verein im Wasser sein. Die daraus resultierende Endlos-Schwimmstaffel wurde immer als 50 m Sprint geschwommen. Was anfangs leicht und spaßig klingt, entwickelt sich zu einer schmerzenden Erfahrung für so manchen Teilnehmer.

Voller Elan und Willensstärke gingen die ersten Schwimmer ins Wasser. Doch schon nach der ersten Stunde führten die Hainsberger mit geschwommenen 6 km deutlich, dabei wurde ein Tempo von unter 30 sec für 50 m Freistil geschwommen. Fatalerweise wurde dann in der Folge beim Zählen der Schwimmstrecke Fehler gemacht, so dass aus anfänglichen 200 m Vorsprung, plötzlich 1200 m Rückstand wurden. Leider konnte die wirklich geschwommene Anzahl an Kilometern nicht mehr aufgeklärt werden. Mit Wut im Bauch kämpften sich die Hainsberger bis zur Halbzeit 23.00 Uhr Nachts bis auf 500 m heran.

Highlight des 24h Schwimmen ist der Mitternachtspokal, der immer zur Halbzeit der 24 Stunden von 23.00 bis 24.00 Uhr ausgetragen wird. Die Mannschaft, welche in dieser Stunde die meisten Meter schwimmt, bekommt einen Extra-Pokal. Motiviert von der Panne des Kampfgerichts, legten die Hainsberger furios los. Schon nach wenigen Minuten wurden die Gegner vom OSSV Kamenz überrundet. Am Ende der Stunde wurden 6350 m erreicht, 150 m mehr als beim Gegner. Glücklich über die erfolgreiche Verteidigung des Mitternachtspokals, wollten alle HSV-Schwimmer jetzt auch die Gesamtwertung für sich entscheiden. So wurden in der Nacht noch einmal alle Kräfte mobilisiert und der Rückstand immer mehr verringert. Kurz vor Ende ereilte unserem Gegner dann das gleiche Schicksal. Das Kampfgericht machte den gleichen Fehler beim Notieren der geschwommen Meter. Damit lag der HSV plötzlich 1600 m in Führung. Somit war der Fehler ausgeglichen und die Führung verdient. Die letzten beiden Stunden wurden dann gefeiert und jeder teilnehmende Schwimmer konnte noch einmal zeigen, was nach fast 24 Stunden im Wasser noch möglich war. Glücklich und stark übermüdet, feierten die Hainsberger den Pokalgewinn. (Halgasch)