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21. Oktober 2019

Wilsdruff verliert erstes Heimspiel

Heimdebüt missglückt: Die Tischtennisfrauen der SG Motor Wilsdruff haben am fünften Spieltag in der Regionalliga Süd den zweiten Saisonsieg verpasst. Beim ersten Heimspiel in dieser Spielzeit mussten sich die Gastgeberinnen am Sonntag der 2. Mannschaft von TuS Fürstenfeldbruck mit 3:8 geschlagen geben.

Die Gäste aus Bayern hatten tags zuvor ihre Auswärtspartie bei Alemania Riestedt mit 8:1 klar für sich entschieden und konnten dann auch in der Saubachtalhalle überzeugen. Allerdings täuscht das klare Ergebnis etwas.

Denn die meisten der Einzelduelle mit den Spielerinnen des einzigen sächsischen Teams in der vierthöchsten Spielklasse waren sehr hart umkämpft. Allein vier Duelle endeten erst nach vollen fünf Sätzen.

Die SG lag nach Niederlagen im Doppel und zum Auftakt in den Einzelspielen bereits mit 0:3 hinten. Alwine Scherber holte dann den ersten Punkt gegen Marina Heinrich, die Nummer eins der Gäste. Später gewann sie auch ihr zweites Einzel.

Nachdem Mannschaftleiterin Lisa Bormann mit ihrem Sieg gegen Fürstenfeldbrucks Haike Zhang auf 3:7 verkürzen konnte, unterlag jedoch Neuzugang Lisa Wolschina nach einem packenden Duell gegen Marina Heinrich mit 10:12 im entscheidenden fünften Durchgang.

„So schlecht lief es heute gar nicht für uns. Das Ballverhältnis lag bei 425 zu 434 aus unserer Sicht, es war also recht ausgeglichen“, sagte Mannschaftsleiterin Lisa Bormann nach der Partie. „Alwine war außerdem einmal mehr topp und ist jetzt mit einer Gesamtbilanz von 7:1-Spielen die Top-Spielerin der Liga. Wir anderen haben leider wieder knapp verloren. Es waren tolle Spiele und mit knapp 50 Zuschauern war eine tolle Stimmung in der Halle. Wir sind also trotz Niederlage zufrieden und wollen zum nächsten Heimspiel gegen Schwabhausen wieder punkten.“ Während Fürstenfeldbruck auf Tabellenplatz drei kletterte, belegt Motor nun den sechsten Rang. Beim kommenden Heimauftritt empfangen die Wilsdrufferinnen am 9. November um 15 Uhr den aktuellen Tabellenvierten vom TSV Schwabhausen III. (skl/Foto: privat)