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3. Oktober 2019

Zwei Dämpfer vor den ersten Heimspielen

Heimspieltag für die Volleyballfrauen des Hainsberger SV: Der Neuling aus Freital bittet am Sonntag zu seinen ersten beiden Heimspielen in dieser Sachsenliga-Saison. Zur Liga-Premiere in der Turnhalle in der Richard-Wolf-Straße treten der Tabellenzweite SV 04 Plauen-Oberlosa und Schlusslicht SSV Fortschritt Lichtenstein II an. Anpfiff zur ersten Partie um 12.30 Uhr.
Die Hainsbergerinnen wollen dann besser auftreten als bei letzten Spieltag am vorigen Wochenende in Dresden. Dort verlor das Team von Trainer Christian Straube gegen Spitzenreiter Motor Mickten klar mit 0:3 (11:25, 22:25,11:25). Die Gastgeber erwiesen sich einfach als zu stark für den Aufsteiger.
„Wenn wir ehrlich sind, kommen wir spielerisch derzeit nicht an Mickten ran“, sagt Straube. „Wir waren in jedem Element einen Tick schlechter, wir sind als Mannschaft nach den personellen Veränderungen im Kader nach wie vor in der Findungsphase.“ Mechanismen die in der vergangenen Saison selbstverständlich funktioniert hätten, würden noch nicht vergleichbar greifen.
„Dennoch tasten wir tasten und Schritt für Schritt heran, auch dieses Spiel war besser als das erste Spiel beim USV TU Dresden.“ Dieses hatte der HSV jedoch gewonnen. „Wir müssen grundsätzlich wegkommen von den selbst auferlegten Druck und der Erwartungshaltung die uns in gegen kommt“, so der Coach. „Ruhig bleiben auf uns selbst konzentrieren und akribisch sein. Das wird allerdings nicht leicht mit zurzeit vier krankheitsbedingten Ausfällen von Spielerinnen. Wir werden in minimaler Besetzung spielen.“
Einen Dämpfer musste indes zuletzt auch das weitere Team aus dem Landkreis in der Sachsenliga hinnehmen. So unterlagen die an diesem Wochenende spielfreien MH Metallprofil Volleys Dipppoldiswalde ihren Saisonauftakt mit 0:3 gegen Hainsbergs nächsten Gegner aus Plauen.
Die Oberlosaerinnen empfingen das Osterzgebirgsteam als amtierender Landespokalsieger und Aufsteiger und ließen sich von den Gästen nicht den Schneid abkaufen. Am Ende gewannen die Gastgeberinnen ihre Sätze mit 25:23, 25:12 und 26:24.
„Plauen war konstant stark und konsequent im Abschluss. Bei uns glich der Auftritt eher einer Achterbahnfahrt, vor allem mit Schwächen in der Annahme und Feldabwehr“, erklärt Teammanagerin Carmen Hille von den MH Metallprofil Volleys. „Die neue Mannschaftsformation muss sich noch finden, die Abstimmung zwischen den Angreifern und Zuspiel muss verbessert werden und im Aufschlag müssen wir mehr Druck erzeugen. Wir müssen in den Spielrhythmus finden.“
Es gebe also bis zum kommenden Spieltag, dem Heimspielsaisondebüt, „noch viel zu tun im Training“. Am 12. Oktober empfangen die Dippoldiswalderinnen im heimischen Sportpark den Dresdner SSV II und Lok Engelsdorf. Los geht es dann um 14 Uhr. (skl/Foto:privat)