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14. Mai 2009

Möglichst ohne Abstiegssorgen – Heidenauer SV startet in neue Bundesligasaison

An diesem Wochenende beginnt in der 2. Faustball-Bundesliga die neue Feldsaison. Unter den neun Teams sind auch wieder die „Dauerbrenner“ vom Heidenauer SV.

 

Wir sprachen dazu mit Trainer Torsten Martin.

 

Torsten Martin, wie ist die Stimmung in Heidenau nach der verkorksten Hallensaison und dem damit verbundenen Abstieg in die Sachsen-Oberliga?

 

Der Abstieg nach zehn ununterbrochenen Jahren aus der 2. Hallenbundesliga war schon etwas schmerzhaft, da doch bis zum letzten Spiel die Chance auf den Klassenerhalt bestand.  Am Ende fehlte ein Sieg. Aber die Welt ging deshalb nicht unter und wir haben schon Vorbereitungen getroffen für den Wiederaufstieg.

 

Wo lagen die Hauptursachen dafür?

 

Nach wie vor fällt es den jüngeren Spielern schwer, die Lücken, welche die Routiniers hinterlassen haben, zu schließen. Es fehlt an Druck in der Angabe und dem Angriff und die Abwehr hat bei scharfer Gegenwehr Probleme mit dem Spielaufbau. Leider hat sich auch noch kein Spielführer herausgehoben, der die Fäden in die Hand nehmen könnte.

 

Kennen Sie alle gegnerischen Mannschaften?

 

Alle Teams sind soweit bekannt, vorbehaltlich einiger Spielerwechsel, von denen wir noch nichts wissen. Gegen den NLV Vaihingen haben wir zuletzt in den 90 ziger Jahren gespielt. Dann hatten sich Stuttgarter in die 1.Bundesliga verabschiedet und waren dort erfolgreich. Sie sind sicher eine der stärksten Mannschaften für diese Feldsaison 2009.

 

Neu sind diesmal Doppelspieltage (jeweils Sonnabend und Sonntag zwei Spiele). Hat sich der HSV darauf im Training eingestellt und wie verlief insgesamt die Vorbereitung?

 

Die Doppelspieltage sind eigentlich nicht ganz neu. In den 90 zigern waren zwei davon schon immer Standard. Diesmal ergab es sich hauptsächlich durch Terminverschiebungen oder weil Sportplätze anderweitig belegt waren. Wir trainieren auch zweimal in der Woche und spielten zu Vorbereitungsturnieren. In Berlin wurden wir Achter und in Veitsbronn Sechster gegen teilweise starke Bundesligakonkurrenz. Leider sind noch nicht alle Spieler fit, was aber bis zum 16.Mai der Fall sein sollte.

 

Abstiege bringen auch immer wieder Veränderungen im Mannschaftsgefüge. Wie sieht die Mannschaft für die neue Saison aus?

 

Außer Mario Gropp, der in der Feldsaison schon länger für die SG Waldkirchen spielt, gab es keine Abgänge. Mit dem 18-jährigen Robin Fritzsche kam einer der talentiertesten sächsischen Nachwuchsspieler vom Langebrücker BSV zu uns. Auch Routinier Uwe Jänichen wird sicher wieder ein paar Spiele dabeisein und das Team unterstützen.

 

Wo möchte der HSV am Ende der Saison stehen?

 

Am besten auf Platz fünf, da man dort aller Abstiegssorgen ledig ist. Aber das wird wieder sehr schwer.

 

Der HSV muss am 16. Mai auswärts antreten, Gegner sind der TV Eibach und der TV Waldrennach. Der 1. Heimspieltag ist am 24.Mai, ab 12.00 Uhr im Heidenauer Sportforum.

 

Das Gespräch führte WoVo.