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9. Februar 2012

Rennrodel – WM 2012 Altenberg (6)

Pressemitteilung der Wintersport Altenberg GmbH

 

Rodel-Weltverbands-Präsident Josef Fendt freut sich auf gut organisierte und stimmungsvolle Weltmeisterschafts-Rennen in Altenberg. „Auch wenn es 16 Jahre her ist, die WM von 1996 ist mir diesbezüglich noch in guter Erinnerung. Ich erwarte eine tolle WM“, sagte Fendt beim WM-Pressegespräch am DKB-Eiskanal.

 

Eine Pleite wie beim Staffel-Wettbewerb im Vorjahr in Cesana wird sich nach Ansicht von Fendt nicht wiederholen. „Es war ein Fehler in der Software von Swiss Timing. Die Firma hat die Verantwortung übernommen und schriftlich die Garantie abgegeben, dass sich ein solcher nicht wiederholt“, erklärte Fendt. Bei der WM 2011 musste der Staffel-Wettbewerb wegen technischer Probleme abgesagt werden. Inzwischen wurde die Staffel als vierte Rodel-Disziplin in das olympische Programm aufgenommen.

 

Der Altenberger WM-OK-Chef Matthias Benesch erklärte zudem: „Mit finanzieller Unterstützung des Weltverbandes konnten wir auch neue Technik für den Staffel-Wettbewerb anschaffen. Wir sind guter Dinge. Der heiße Test bei den deutschen Meisterschaften im Dezember, das war die DM-Premiere für die Staffel, hat perfekt funktioniert.“

 

Fendt kündigte zudem mögliche Veränderungen im Rennkalender des Weltverbandes an. „Der Kongress im Juni in Riga wird über einen entsprechenden Antrag entscheiden. Voraussichtlich wird künftig die EM als Race in Race bei einem Weltcup durchgeführt. Und dann aber nicht nur aller zwei Jahre“, erklärte Fendt. Die nächste EM (nicht als Weltcup) findet nach dem momentan gültigen Plan 2014 statt, möglicherweise wird aber nun auch 2013 um EM-Gold gerodelt.

 

Die Homologierung der Olympiabahn für 2014 in Sotschi soll nach Aussage von Fendt in der ersten März-Woche vorgenommen werden. Um eine höchstmögliche Sicherheit der Bahn zu gewährleisten, wären „fast ständig“ Experten des Weltverbandes FIL in Russland vor Ort. Laut Fendt gibt es allerdings leichte Verzögerungen beim Bau.

 

Um die zu erwartende Geschwindigkeit auf der neuen Piste zu reduzieren habe die FIL durchgesetzt, dass es drei Aufwärtsfahrstrecken gibt. Fendt: „Außerdem haben wir gemeinsam mit dem Bob-Weltverband ein unabhängiges Gutachten anfertigen lassen, welches die Geschwindigkeitsberechnungen für die Bahn bestätigt.“