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6. Februar 2012

WM-Hoffnung Wischnewski Dritte vor der Frauenkirche

Pressemitteilung der Wintersport Altenberg GmbH

Mit einem einzigartigen Start-Wettbewerb vor der Dresdner Frauenkirche haben die sächsischen Organisatoren auf die am Montag beginnenden Rodel-Weltmeisterschaften eingestimmt. Ehemalige und aktuelle Sport-Asse traten vor der historischen Kulisse unter den Augen von Gräfin Cosel von der Startrampe gegen Zuschauer an – wie bei den Rennen auf dem DKB-Eiskanal im Osterzgebirge (Freitag bis Sonntag) ging es dabei um Bruchteile von Sekunden.

Ex-Vizeweltmeisterin Anke Wischnewski (Oberwiesenthal), Medaillenhoffnung bei den Titelkämpfen, musste sich in 1,098 Sekunden überraschend mit Rang drei begnügen. Den Gaudi-Wettbewerb gewann Ralf Palik (Oberwiesenthal) in 1,047 Sekunden, Zweite wurde Juniorin Anne Pietrasik (Altenberg/1,051 Sekunden). Im geschlagenen Feld befanden sich unter anderem der frühere Gewichtheber-Weltmeister Marc Huster, WM-Maskottchen Flocki Flocksen und das WM-Doppel Ronny Pietrasik/Christian Weise (Altenberg/Oberwiesenthal).

Im bunten Programm präsentierten die Veranstalter zudem den WM-Song „Augen auf und durch!“. Die Tanzmädchen aus Geising zeigten dazu ihr Können – auch bei den Titelkämpfen werden sie neben der Bahn für gute Stimmung sorgen. Flocki Flocksen mischte sich unter das Publikum und stand für einmalige Erinnerungsfotos zur Verfügung.

„Altenberg freut sich auf die Gäste aus der Region und der ganzen Welt. Dies wollten wir mit dieser Aktion in der sächsischen Landeshauptstadt noch einmal zeigen – und vielleicht konnten wir noch ein paar Leute für einen Besuch am Eiskanal begeistern“, sagte WM-OK-Chef Matthias Benesch. WM-Botschafterin und Ex-Weltmeisterin Gabi Kohlisch erläuterte am Mikrofon den Zuschauern, wie ein perfekter Start gelingt.

Doppelsitzer Pietrasik ist beim Championat einziger Starter des SSV Altenberg, liebäugelt mit einer Medaille. „Auf meiner Heimbahn ist das möglich“, sagte der WM-Neunte von 2011. Der eigentliche als Partner für eine Schlittenpartie von Gräfin Cosel vorgesehene „König von Tonga“, bekannt unter dem Namen Bruno Banani, hatte relativ kurzfristig auf eine Teilnahme verzichtet. Der WM-Starter wollte wegen der Enthüllungen über seinen Namen – den er offenbar nur für einen gleichnamigen Sponsor angenommen hat – dem Trubel aus dem Weg gehen und sich auf die WM konzentrieren.