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6. September 2011

Rudern 1. Liga – Pirna ist dabei

112_6679_1.jpgEs hätte spannender nicht sein können. Bis zum letzen Atemzug der flyeralarm Ruder-Bundesliga mussten Pirnas Ruderer bangen und hoffen.

Nach der schnellsten Zeit im Zeitlauf und einem Sieg im Achtelfinale gab es ein Viertelfinale der Superlative. Pirna, Rüdersdorf, Berlin und die Dresdner Fledermäuse. Es ging um den Einzug in die Top Vier. Der Hauptstadtachter konnte das Rennen für sich entscheiden. Rüdersdorf konnte sich den Zweiten Platz sichern und war damit sicher aufgestiegen. Enttäuschung im Pirnaer Boot. Nun hatte es die Mannschaft von Trainer Oliver Klunker nicht mehr ganz alleine in der Hand. Im Halbfinale ging es gegen Esslingen ran. Dieses Rennen konnten die Pirnaer souverän gewinnen. Dann musste die Stimme für Rüdersdorf herhalten. Es ist mehr als nur sportliche Fairness was diese beiden Boote verbindet. Bevor die Mannen vom Kalksee ins Boot stiegen kam von diesen nur eine Ansage:“ Wir fahren für Pirna.“ Leider konnten sie dies nicht ganz verwirklichen und mussten sich dem Boot aus Hameln geschlagen geben. Pirnas Athleten mussten also weiter zittern. Im Finale um Platz fünf hieß der Gegner für die Rot-gelben Hannover. In diesem Rennen konnte man ganz genau sehen was heute Thema war. Mit einer Bootslänge Vorsprung war Platz fünf wieder gesichert. Und dann hieß es warten und zittern. Rüdersdorf konnte sein Finale leider nicht gewinnen, wird Tagesvierter und ist sicher aufgestiegen. Im Großen Finale um den Tagessieg war klar wer angefeuert wurde: BERLIN. Und der Hauptstadtachter tat den Elbestädtern den Gefallen und gewann. Damit sind die Pirnaer punktgleich mit Hameln, haben allerdings den Tagessieg von Frankfurt auf dem Konto, sind damit Tabellendritter und AUFGESTIEGEN.

Man kann es kaum glauben. Mit einem fast unglaublichen Durchmarsch steigt der Pirna-Achter ins Oberhaus auf. Und das in der Debüt-Saison. Trainer Oliver Klunker fehlten einfach die Worte:“ Unglaublich. Auch wenn wir es am Ende nicht mehr selbst in der Hand hatten, haben die Jungs bis zum End gekämpft und sind mehr als verdient aufgestiegen.“

Pirnas Ruderer zeigen also erneut was sie drauf haben und fahren nun in der ersten Bundesliga.

Es war eine Spitzensaison für das weiße Boot, mit der rot-gelben Mannschaft. Startete man noch recht verhalten mit schlechten Ergebnissen zur Langstrecke in Passau und in Berlin, ging es von da an nur noch nach oben. So debütierte das Team mit einem Tagessieg zum Bundesliga Start in Frankfurt, wurde König vom Kalksee und ist nun in die erste flyeralarm Ruder-Bundesliga aufgestiegen. Henry Mirzwa ist mit fast 50 Jahren der älteste Athlet im Boot, aber auch ihm fehlten fast die Worte:“ Das ist einfach unglaublich was wir dieses Jahr geleistet haben.“

Die Saison ist allerdings noch nicht vorbei. So wollen die Pirnaer am 24./25.09. noch die sächsische Landesmeisterschaft gewinnen und der Saison noch ein weiteres Krönchen oben drauf setzen.

Im nächsten Jahr wird es dann wieder hart. Die erste flyeralarm Ruder-Bundesliga ist noch mal ein ganz anderes Pflaster. Dies weiß natürlich auch der Trainer:“ Wir müssen nächstes Jahr erstmal sehen, wie wir in die Saison starten. Die Zeiten in der ersten Liga sind noch mal einen Tick schneller. Über die Wintermonate wird wieder hart trainiert um die physische Kraft zu sammeln. Dann müssen wir im Frühjahr schnellstmöglich aufs Wasser kommen und an der Technik arbeiten.“ (Georg Heidenreich)

Weiter Informationen unter www.ruder-bundesliga.de und www.pirna-Achter.de