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14. Juli 2011

Auszeichnung für Spitzensport-Familie und Ehrenamts-Familie

deolspobu_1.gifPressemitteilung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB)

 

Sport macht Familien stark, und starke Familien geben dem Sport Kraft: Um diese Symbiose zu fördern, zeichnen der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Jahr 2011 besonderes ehrenamtliches Engagement von Familien im Sportverein aus. Außerdem suchen sie Familien, die es gemeinsam schaffen, eine Karriere im Spitzensport mit den Aufgaben im familiären Alltag vorbildlich zu verbinden und damit beispielgebend für andere sind. Bis 31. Oktober können die 98 Mitgliedsorganisationen des DOSB, die 91.000 Sportvereine und Privatpersonen Familien für den Preis unter www.familie-sport.de vorschlagen. Den Siegern winkt jeweils ein Familienurlaub im Robinson-Club.

 

„Spitzensportlerinnen und Spitzensportler mit kleinen Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen haben in ihrem Alltag eine große Aufgabe zu bewältigen. Diese besondere Herausforderung wollen wir mit diesem Preis öffentlich herausstellen“, sagt Christa Thiel, die DOSB-Vizepräsidentin Leistungssport.

 

Walter Schneeloch, Vize-Präsident Breitensport/Sportentwicklung im DOSB, erklärt mit Blick auf die ehrenamtlich in einem Sportverein aktive Familie: „Das Thema Engagement und Ehrenamt ist uns ein wichtiges Anliegen. Familien sind in besonderem Maße bereit, für ihre Kinder und Enkel im Sportverein ehrenamtlich aktiv zu werden. Wir möchten eine Familie, die sich mit mehreren Generationen in ihrem Sportverein ehrenamtlich engagiert, auszeichnen.“

 

Die Auszeichnung der beiden Familien ist ein Teil des Gesamtprojekts „Sport bewegt Familien – Familien bewegen den Sport“ des DOSB. Dieses im März gestartete und auf 22 Monate angelegte Projekt wird vom BMFSFJ gefördert und hat die Zielsetzung, Sportverbände und Sportvereine für das Thema „Familie und Sport“ zu sensibilisieren und zu aktivieren. Es geht darum, gute Beispiele für mehr Familienfreundlichkeit im Sport zu entwickeln. Weitere Maßnahmen im Gesamtprojekt sind die Organisation von Modellprojekten mit fünf Mitgliedsorganisationen des DOSB sowie der Aufbau einer Internetseite (www.familie-sport.de) und die Erarbeitung einer Broschüre, in der Kriterien für Familienfreundlichkeit im Sportverein dargestellt werden.

www.dosb.de