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20. März 2019

25 Jahre Sportlerumfragen in der Region

Gegenwärtig läuft die 25. Umfrage nach den Sportlern des Jahres im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Zeit einfach mal zurückzuschauen. Die ersten belegbaren Daten gibt es für das 1993. Im Altkreis Dippoldiswalde siegten Monika Leiteritz (Tischtennis/Postsportverein Dippoldiswalde), Sven Gietzelt (Leichtathletik/TuS Dippoldiswalde) und die E-Jugend-Fußballer vom Höckendorfer FV. Im Altkreis Pirna gewannen die Titel Gerhard Gnauck (Leichtathletik/LSV Pirna) und A-Jugend-Fußballer vom VfL Pirna-Copitz 07. Eine Extra-Wertung für Sportlerinnen gab es in Pirna noch nicht. 1994 folgte die erste Kreisfusion, so dass fortan die Sportler des Jahres für die Landkreises Weißeritzkreis und Sächsische Schweiz gekürt wurden. Die nächste Fusion der Landkreise war dann im Jahr 2008. Seit dieser Zeit suchen der Kreissportbund und die Sächsische Zeitung, die von Beginn an Partner sind, die Sportler des Jahres im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Inzwischen wurden diese Titel bisher insgesamt 116-mal vergeben. Dabei kamen die Sieger aus 29 Vereinen. Die Spitzengruppe führen der SSV Altenberg mit 20, der LSV Pirna mit 15 und TuS Dippoldiswalde 1992 mit 12 Siegen an.

Die 116 Sieger repräsentieren dabei 20 Sportarten. Zwei davon liegen eindeutig in der Gunst vorn, Biathlon mit 22 und Leichtathletik mit 20 Siegen. Je neunmal teilen sich Bobsport, Fußball und Volleyball den dritten Platz.

Bei den Sportlerinnen erreichten die Biathleten Tina Bachmann (SG Stahl Schmiedeberg) und Katja Beer (SSV Altenberg) jeweils fünfmal den ersten Platz. Dritte in dieser Rubrik ist Peggy Waleska (Pirnaer Ruderverein 1872/Rudern) mit vier Siegen.

Auch bei den Sportlern gibt es zwei gemeinsame Spitzenreiter. Sowohl Michael Rösch (SSV Altenberg/Biathlon) und Wolfram Müller (LSV Pirna/Leichtathletik) holten sich den Titel fünfmal. Mit vier Siegen folgt der leider schon verstorbene Rene Herms (LSV Pirna/Leichtathletik) auf Rang 3.

Siebenmal Mannschaft des Jahres und das in Folge wurde das Bobteam Friedrich, zunächst für den SC Oberbärenburg, danach für neugegründeten Verein BSC Sachsen Oberbärenburg. Den zweiten Platz teilen sich die 1. Frauenmannschaften des TuS Dippoldiswalde 1992 im Volleyball und des HCS Neustadt-Sachsen im Handball mit jeweils sechs Gewinnen.

Ein besonderes Novum gab es im Jahr 1998. Im Weißeritzkreis gingen die Siege durch Diana Sartor, Carsten Heymann und die Biathlon-Staffel alle an den SSV Altenberg, während in der Sächsischen Schweiz der LSV Pirna durch Maria Peters, Wolfram Müller und die Mannschaft der Siebenkämpferinnen triumphierte.

Bei der 25. Auflage besteht jetzt noch bis Sonnabend, den 23. März seine Stimme abzugeben, entweder über den Original-Tippschein der Sächsischen Zeitung oder online über die Homepage des Kreissportbundes www.kreissportbund.net. Während der Sportgala am 6. April in der Saubachtalhalle in Wilsdruff wird das Ergebnis dann verkündet.  (WoVo)