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15. Juni 2017

Dreifache Sportlerin des Jahres beendet ihre Karriere

Maxi Just, die dreifache Sportlerin im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge der Jahre 2013, 2015 und 2016, hat ihre sportliche Karriere beendet. Das verkündete die 22-jäjhrige Skeletonfahrerin vom BSC Sachsen Oberbärenburg am Dienstag bei Facebook.

 

Zu den Gründen sagte sie u.a.: „Ich habe lange darüber nachgedacht, viele Stunden gegrübelt und es mir auf keinen Fall leichtgemacht so einen Schritt zu wagen. Im Oktober war ich einmal weit unten und wusste gar nicht so recht wie ich weitermachen soll, dass letztendliche eine JWM-Medaille der Abschluss einer solchen Saison ist, hätte ich selber nicht für möglich gehalten.

Aber nach der Saison habe ich gemerkt, dass es nicht mehr das ist was ich machen will und das ich nicht mehr voll mit dem Herzen dabei bin. 2014 habe ich mich bewusst für ein Studium parallel zum Sport entschieden, vielleicht habe mich manchmal etwas überschätzt. Die Zeit welche eigentlich für Regeneration und Freizeit gedacht war ging bei mir fürs Studium drauf. Ich bereue keinen dieser Schritte, aber ich hätte es bereut, wenn ich weiterhin beide Sachen, Leistungssport und Studium nur „halb“ gemacht hätte.

Ich will mich hier noch bei meinem Freund, meiner Familie, meinen Freunden, meinen beiden Trainern, bei meinem Arbeitgeber der Bundeswehr und bei Carsten bedanken. Danke das ihr mich bis hier hin immer unterstützt habt.“

 

Wir möchten uns auf diesem Weg bei Maxi Just für ihre sportlichen Leistungen und Erfolge der vergangenen Jahre bedanken und wünschen ihr für den weiteren Lebensweg viel Glück und Gesundheit und das sich alle ihre Wünsche erfüllen mögen. Wir werden die sympathische Sportlerin auf den Kunsteisbahnen dieser Welt vermissen.

Zu den Erfolgen der Sportsoldatin gehören Platz 2 (2015) und Platz 3 (2017) bei den Juniorenweltmeisterschaften, der Gesamtsieg im Europacup der Saison 2012/2013 und insgesamt zehn Europacupsiege. Einen ausführlichen Bericht dazu gibt es heute auch in den Lokalausgaben Pirna, Freital, Dippoldiswalde und Sebnitz der „Sächsischen Zeitung“. (WoVo)