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5. Dezember 2016

Verlustpunktfrei zurück an die Tabellenspitze

uwe-jaenichen-bei-der-agabeWaldkirchen / Vogtland. Zur Komplettierung des 2. Spieltages der Oberliga Sachsen reiste der SSV Heidenau II ins vogtländische Lengefeld, wo das Team um Spielführer Uwe Jänichen auf den Gastgeber von der SG Waldkirchen und den SV Kubschütz II traf.

Nachdem sich im Eröffnungsspiel der Hinrunde der SV Kubschütz II mit 2:1 Sätzen (11:5/4:11/11:4) gegen den Gastgeber aus Waldkirchen durchsetzte, wurde es für den SSV in Runde zwei ernst. Als bis dahin Tabellensechster (6:2 Punkte) sollten die ersten zwei Punkte gegen die SG Waldkirchen eingefahren werden. Dies gelang auch eindrucksvoll mit 2:0 Sätzen (11:3/11:6)

Im abschließenden Spiel der Hinrunde trafen die beiden „Reserveteams“ der Ex-Bundesligisten Kubschütz und Heidenau aufeinander. Nach einem sehr ausgeglichenen Spielverlauf im 1. Satz konnte sich der SSV in der Verlängerung mit 12:10 Punkten durchsetzten. Auch Satz zwei verlief anfangs bis zum 5:5 sehr ausgeglichen. Danach startete die Heidenauer Fünf einen Zwischenspurt zum 9:5. Damit war der Widerstand der Randbautzener gebrochen und der Satzgewinn mit 11:7 und weiteren zwei Punkten auf der Habenseite gesichert.

Zum Auftakt der Rückrunde fertigte der SV Kubschütz die SG Waldkirchen mit 2:0 Sätzen (11:5/11:6) ab. Gleiches Kunststück gelang dem SSV im anschließenden Spiel gegen die SG Waldkrichen (11:6/11:7).

Schon vor Beginn des letzten Spieles gegen das Kubschützer Team stand Heidenau als Tabellenführer nach dem 2. Spieltag fest. Aber damit wollten sich die Randdresdner nicht zufrieden geben. Spielertrainer Torsten Martin gab für diesen Spieltag nun die „weiße Weste“, also das perfekte Wochenende mit 8:0 Punkten als Ziel aus. Aber auch der SV Kubschütz II, welches sich zum Teil mit den Angreifern Dominic Döcke, Paul Woite und dem Spielführer Marko Pech aus gestandenen Bundesligaspielern aufstellte, wollte einen großen Schritt in Richtung Meisterrunde vollziehen.

So entwickelte sich in Satz eins ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Immer wieder konnten sich beide Angriffsreihen stark in Szene setzen, wobei dieses Mal der SV Kubschütz einen besseren Start erwischte und folgerichtig mit 7:4 Punkten davon zog. Mit einer taktischen Umstellung versuchte die Heidenauer Abwehrreihe mit Torsten und Holger Martin sowie Dirk Hocher, auf die wuchtigen Angriffe der Kubschützer zu reagieren. Dies führte zwar zum 7:7 Zwischenstand, konnte aber den Satzverlust mit 9:11 nicht verhindern.

Noch einmal versuchte der SSV alles. Hoch motiviert ging es in Satz zwei. Mit einem 4:0 Blitzstart setzte sich die Heidenauer Fünf ab. Trotz des durch viele Verletzungen stark dezimierten Spielerkaders und der Umstellung des Spielsystems war es diesmal Angreifer Andreas Beer, der über sich hinaus wuchs. Basierend auf einer in dieser Phase sensationellen Abwehrarbeit wurde Punkt um Punkt gegen eine ebenfalls gut aufspielende Kubschützer Mannschaft geholt und zur Verlängerung (11:4) ausgeglichen. Mit einer ganzen Portion Selbstvertrauen war Satz drei eine Kopie des zweiten Satzes. Mit einer 4:0 Führung baute der SSV den Vorsprung Punkt für Punkt aus und siegte letztendlich verdient mit 2:1 Sätzen (9:11/11:4/11:6).

Mit nunmehr 14:2 Punkten und 15:3 Sätzen führt Heidenau die Tabelle der Oberliga Sachsen vor den abschließenden zwei Spieltagen an. Dass die Teilnahme an der Finalrunde der besten vier sächsischen Teams noch nicht sicher ist, zeigt die Tatsache, dass bis zu Platz 7 (Gersdorf mit 8:8 Punkten) noch Vieles möglich ist. Für beide Heidenauer Mannschaften geht es schon am kommenden Wochenende wieder auf Punktejagd.

Für den SSV Heidenau II kamen zum Einsatz: Uwe Jänichen, Andreas Beer, Torsten und Holger Martin, Dirk Hocher und Harald Kaiser (Dirk Hocher)