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4. Februar 2016

„Gesundes Essen kann man lernen“

ksb_logo_heller_untergrundKreissportbund startet neues Projekt

Der Kreissportbund Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat in den letzten Jahren viele Impulse für die sportliche Entwicklung unserer Jüngsten gegeben. Dafür steht vor allem das Projekt „Kita in Form“, in dem die Erzieherinnen in den Kindereinrichtungen die Gelegenheit bekamen ihre Bewegungsstunden durch qualifizierte Bewegungstrainer begutachten zu lassen. Sie konnten sich so neue Anregungen und Ideen holen. Denn Bewegung in diesem Alter ist ein ganz wichtiger Faktor. Jetzt stellt sich der Kreissportbund einer neuen Herausforderung. Genauso wichtig wie richtige Bewegung in diesem Alter ist aber auch gesunde Ernährung. Und da hapert es, wie verschiedene Studien zeigen. Das Robert-Koch-Institut hat so herausgefunden, dass 15 Prozent der 3- bis 17-Jährigen übergewichtig sind, 6,3 Prozent davon sogar adipös.
Zusammen mit dem Kreisverband Sächsische Schweiz-Osterzgebirge des Deutschen Kinderschutzbundes und dem DRK-Kinderheim Dorfhain legt der Kreissportbund das Projekt „Urban Culture-der gesunde Lifestyle“ zum Thema „Ernährung und Bewegung“ auf. Durchgeführt wird es erstmals in den Winterferien vom 15. bis 19. Februar in Dippoldiswalde. Gemeldet haben sich 24 Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 18 Jahre.
Paul Mölneck, Regionalkoordinator beim Kreissportbund, zum Hintergrund des neuen Projektes, „Wir wissen, dass bei Kindern und Jugendlichen der Verzehr von Fast Food besonders beliebt ist. Da gibt es jedoch wenige Regeln. Hauptsache warm, schnell, fettig und genussvoll. Unser gemeinsames Projekt soll den Teilnehmern die Chance bieten, den Blick über den Tellerrand hinaus zu wagen.“
So geht es unter anderem darum regionale und saisonale Produkte kennenzulernen und einzuordnen. Den Teilnehmern wird der Zusammenhang von Bewegung und Ernährung vermittelt. Bei der Bewegung geht das Angebot in Richtung HipHop, Rap sowie Stockkampf und Entspannung. Durch die Einteilung in Kleingruppen wird es möglich sein, individuell auf die Kinder und Jugendlichen einzugehen und ihre bisherigen Erfahrungen zu den Essgewohnheiten zu reflektieren. „Ziel des Projektes ist es, das zum Schluss die Teilnehmer verschiedene Lebensmittelgruppen der Ernährungspyramide kennen, über Auswirkungen von Bewegung und Ernährung auf ihre Gesundheit wissen und zudem Tipps und Tricks für gesundheitsförderliche Lebensweisen erhalten haben,“ so Paul Mölneck. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Programms „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). (WoVo)