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4. Februar 2016

„Entscheidung im Sinne der Gesundheit“

VfL Pirna-Copitz_LogoPressemitteilung des VfL Pirna-Copitz 07 e.V.
Er ist bekannt als Antreiber, als Stratege und als Motivator: Obwohl Mario Scholze lediglich ein halbes Jahr für den VfL Pirna-Copitz auflief, hat der Mittelfeldspieler bleibenden Eindruck hinterlassen. Mit seiner Erfahrung half er dem Aufsteiger, sich in der Landesliga zu etablieren. Umso mehr schmerzte die Nachricht, die VfL-Trainer Elvir Jugo in der Winterpause akzeptieren musste: Mario Scholze muss seine aktive Fußballerkarriere aufgrund anhaltender Knieprobleme beenden. Der 311-malige Oberligaspieler soll während des Heimspiels gegen Rapid Chemnitz am 20. Februar, 14 Uhr, offiziell verabschiedet werden.
Herr Scholze, Sie haben in der Winterpause bekanntgeben müssen, dass Sie ihre aktive Fußballkarriere beenden. Was hat letztlich zu dieser Entscheidung geführt?
Mario Scholze: „Im Laufe meiner Karriere hatte ich zwei Kreuzbandrisse. Dadurch wurde der Knorpel im Knie in Mitleidenschaft gezogen. In der Hinrunde nahmen die Knieschmerzen so sehr zu, dass ich nach Rücksprache mit meinem Arzt eine Entscheidung im Sinne der Gesundheit fällen musste. Natürlich wird es mir fehlen, regelmäßig auf dem Fußballplatz zu stehen. Aber ich habe noch einige Berufsjahre vor mir und möchte zudem mit meinen Kindern noch Sport treiben können.“
Wie sehen Sie die Chancen, dass der VfL Pirna-Copitz dennoch das Saisonziel, den Klassenerhalt, realisieren kann?
Mario Scholze: „Ich habe volles Vertrauen in die Mannschaft. Wir haben uns in der Hinrunde eine gute Ausgangslage erarbeitet. Zudem weiß jetzt jeder Spieler, worauf es in der Landesliga ankommt und hat sich an das Niveau gewöhnt. Im Team steckt genügend Potenzial, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen.“
Gibt es bei Ihnen Überlegungen, dem Fußball in gewisser Art und Weise treuzubleiben?
Mario Scholze: „Natürlich habe ich mir Gedanken gemacht und mich auch mit dem VfL Pirna ausgetauscht. Ich möchte zunächst ein bisschen Abstand zum Fußball gewinnen und für meine Familie da sein. Aber es wird bestimmt der Zeitpunkt kommen, an dem mich beispielsweise eine Funktion als Trainer im Herren- oder Jugendbereich reizen wird.“ (Ronny Zimmermann)