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4. November 2015

41. Dresdner Elbepokal Pirna – Dresden

IMG-20151101-WA0001Pressemitteilung des Pirnaer Rudervereins 1872 e.V.

Alle Jahre wieder gibt es zum Schluss des Regattajahres den Elbepokal, 2015 bereits zum 41. Mal. Dieser Wettkampf findet meist am letzten Samstag im Oktober statt. Manchmal bereits bei sehr stark herbstlichen Wetterbedingungen. Aber nicht in diesem Jahr. Bei goldenem Herbstwetter mit Sonnenschein und Schiebewind ging es wieder von Heidenau (über 10 km) bzw. von Pillnitz-Hosterwitz, Höhe Maria am Wasser (über 5km) bis vor das Wasserfahrtzentrum oberhalb des Blauen Wunder.
Für die Pirnaer Ruderer wieder ein willkommener Saisonabschluss, mit zahlreichen Meldungen von den Altersklassen zwischen den 12/13 Jährigen bis hin zu den erfahrenen Masters von 75 Jahren. Gestartet sind die „Pirnesen“ in 16 Booten. In 10 Rennen konnten die Siege nach Pirna geholt werden. Mit weiteren 4 Zweitplatzierungen und 2 dritten Plätzen wurde insgesamt wieder ein klasse Ergebnis erzielt.
Herzlichen Glückwunsch allen Siegern und Platzierten und ein großer Dank an alle Helfer und Verantwortlichen des Vereines.
Im Folgenden noch einiges zu den Ergebnissen.
Unsere Kinder und Jugendlichen überzeugten mit ihren Leistungen auf den langen Strecken über 5 km. Bei allen Kinderrennen mit Pirnaer Beteiligung wurde der erste Platz geholt. So gewannen bei den 12/13 Jährigen Jungen Niclas Mosig, Maurice Gowin, Anton Kloo, Tim Spindler und Stfr. Elia Heimann, gefolgt von der Zweiten Mannschaft des PRV. Auch der Mixvierer in der Altersklasse 13/14 mit Erik Mildner, Nora Hohlfeld, Celine Holbaum, Tim Bentack und Stm.Julien Reinicke gewann sein Rennen. Das Zweite Boot wurde Dritter. Ebenfalls erfolgreich war der Mäd 4x+12/13 mit Julia Stadnicki, Celina Mitzschke, Carolin Gießmann,Sara Pruß., Stfr. Liddy Hätzschel. Über 10km dominierte der Juniorenvierer mit Max Milde, Franz Werner, Raphael Gebauer, Marius Lieben und Stm. Enrico Meinel. Sie gewannen ihr Rennen mit einem Vorsprung von über einer Minute sehr deutlich. Über die gleiche Distanz siegte auch der JF4x+B mit Sarah Böttcher, Kathi Lehmann, Melissa Höhne, Rebecca Gebauer, Stfr. Paula Wiedner. Einen etwas enttäuschenden Ausgang gab es in dem Rennen JuM 4x+12/13. Das Rennen wurde wegen unfairer Bedingungen auf der Strecke annulliert. Schade für die BW Sieger, Marten Favresse, Gina Bisold, Nils Seifert, Leni Benedict, Stfr. Carolin Fahner, die bereits sehr gut im Rennen lagen und klar auf Siegkurs waren.
Die große Überraschung für alle war unser von Elke Müller gesteuerter Freizeitvierer in ihrem roten Prof. Dr. Schaaf (Off 4x+C-Gig). Sie krönten ihren ersten Wettkampf außerhalb des Vereinsgewässers gleich mit einem Sieg. Gabriele Fiebig, Marco Schmidt, Henning Schramm, Thoralf Liebstein das sind unsere erwachsenen Quereinsteiger (Neueinstieg im vergangenen Jahr) bzw. unsere im Freizeitbereich rudernden Aktiven, die in letzter Zeit mehr Rennluft schnupperten. Diese Steigerung der Trainingsintensität hatte sich sichtlich ausgezahlt. Ein herzlicher Glückwunsch geht dabei auch an den „Vater“ dieser Gruppe Klaus-Henning Weber.
Der Elbepokal zeigt wieder einmal, für Rudern ist es nie zu spät und es ist ein Sport für Groß und klein, für jung und alt, Kinder, Frauen und Männer. So haben auch unsere Frauen Grit Husseck, Simone Wittig, Kathrin Geffers, Sabine Smolka, Catharina Stöckmann, Eva Müller, Anett Machoy, Andrea Weber und Stm Lutz Hoffmann mit ihrem Achter überzeugt und mit einem deutlichen Vorsprung von 35 sec gewonnen. Die Masters-Männer Sven Fahner, Torsten Zobjack, Christian Ziegra, Olaf Martin und Stfr. Marico Rietzschel gewannen mit einer Superzeit (15:44,3 min) ebenfalls ihr Rennen. Getoppt wurden alle von unseren ältesten Startern Dr. Konrad Ebert und Hans Becker. Diese sind wohl die „Fittesten“ im Verein, denn sie haben es sich nicht nehmen lassen und sind gleich 2x über den 5000m Kanten gerudert. In beiden Rennen, einmal im Gig-Vierer MMH AK75 mit den Ruderfreunden aus Dresden (Christian Sommer USV und Will Clapp DRV), und im Achter MMF in einer großen Renngemeinschaft waren sie erfolgreich.
Am Sonntag wurden die meisten Boote bereits in den Winterschlaf gelegt. Die diesjährige Wettkampfsaison der Ruderer ist, bis auf eine Einer Kaderüberprüfung am kommenden Wochenende schon wieder vorbei. Das Bootshaus wird winterfest gemacht.
Da die Ruderer bekanntlich im Winter gemacht werden, wird das Training in der Turnhalle, den Kraftraum, dem Ruderkasten, beim Ski fahren oder beim Schwimmen fortgeführt.
Jeder Zeit besteht natürlich die Möglichkeit, dass sich interessierte Kinder und Erwachsene im Bootshaus melden, um sich mit dem Rudern vertraut zu machen und dann später sich in die Schar der Pirnaer Ruderer zu integrieren. (Grit Hussek/Christian Ziegra)