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3. November 2015

Jubiläumscross am Windberg mit großer Resonanz und Favoritensiegen

Foto Losinski03Teilnehmer und Organisatoren strahlten mit der Sonne um die Wette: das tolle Herbstwetter lockte am 01. November 571 Laufenthusiasten nach Freital, wo der Crosslauf „Rund um den Windberg“ seine 65. Auflage feierte. Noch mehr Teilnehmer gingen bisher nur bei sechs Windbergläufen an den Start, wobei die Rekordzahl von 680 aus dem Jahr 1980 datiert.
Große Felder gab es im Altersbereich 8 bis 13 Jahre, hier ging es um die Regionalmeistertitel im Crosslauf. Erfolgreichster Verein war dabei der Dresdner SC mit vier Einzel- und drei Mannschaftssiegen vor dem OSLV Bautzen mit jeweils drei Titeln in den Einzelwertungen und in der Mannschaft.
Der einzige Streckenrekord in diesem Jahr war bei den Jugendlichen zu verzeichnen – gewissermaßen ein Rekord mit Ansage. Johanna Kleiner vom OSLV Bautzen, in den vergangenen Jahren die dominierende sächsische Nachwuchsathletin auf allen Laufstrecken, verbesserte den Rekord über 1,5 km der weiblichen Jugend U16 gleich um 13 sec. auf 5:39 min.
Schnell unterwegs war auch Jonathan Schmidt vom Dresdner SC in der männlichen Jugend U18. Über die 3-km-Distanz lief er 10:18 min. und ließ damit sowohl den U20-Sieger Fabian Malaßa (LSV Pirna, 10:28 min.) als auch Männer-Sieger Alexander Kästner (SSV Heidenau, 11:28 min.) deutlich hinter sich.
Auf der Hauptstrecke der Damen, die über 6 km führte, hatte sich die 10-km-Landesmeisterin Ina Zscherper vom Citylaufverein Dresden noch kurzfristig zu einem Start entschlossen. In 23:27 min. gewann sie mit großem Vorsprung vor Anna Katharina Schwaiger vom Laufteam der TU Bergakademie Freiberg (24:58 min.) und Christin Marx vom TSV Dresden (26:03 min.). Für Windberg-Verhältnisse eine schnelle Frauenzeit, auch wenn zum 2013 aufgestellten Streckenrekord der überragenden Lisabeth Wagner (22:22 min.) eine gute Minute fehlte.
Bei den Herren sah es zunächst nach einem spannenden Rennverlauf aus, denn nach der ersten von vier 2–km-Runden lagen Favorit Jan Kreisinger und Lokalmatador Karl Bebendorf vom Dresdner SC dicht beisammen. Allerdings hatte sich Karl beim Anfangstempo verschätzt, denn schon nach Runde zwei erschien Jan Kreisinger allein auf weiter Flur. Der tschechische Olympiastarter von 2012 kam schließlich in 26:29 min. ungefährdet zu seinem dritten Windberglauf-Sieg nach 2009 und 2014. Da auch Marc Schulze vom Citylaufverein Dresden (27:09) noch an Karl Bebendorf (27:57) vorbeizog, gab es auf den ersten drei Rängen wieder dieselbe Reihenfolge wie im vergangenen Jahr.
Mit am Start war auch die 25.000. Teilnehmerin seit Bestehen des Windberglaufes im Jahre 1951. Jennifer Neuhäuser aus Radebeul konnte sich über ein kleines Präsent freuen. Ältester Teilnehmer mit 82 Jahren war Günther Ender – in den 60ern und 70ern ein bekannter Mittel- und Langstreckenstratege sowie Hauptorganisator des Windberglaufes von 1990 bis 2012. Das „Sahnehäubchen“ der rundum gelungenen Veranstaltung waren die eigens gefertigten Teilnehmermedaillen mit Windberg-Motiv, die großen Anklang fanden. (Carsten Ender) (Foto: Frank Losinski)