Aktuelle Infos


16. Oktober 2015

Eiszeit in Altenberg – Saisonüberblick DKB-EISKANAL 2015/2016 – Sächsische Kufensportler greifen wieder an

085Presseinformation DKB-Eiskanal Altenberg
Auch in der 33. Saison erlebt Eismeister Ralf Mende noch Überraschungen. Noch nie begann die Vereisung des DKB-EISKANALS im Kohlgrund mit Schneefall. Eine neue Erfahrung und besondere Herausforderung für den mit allen Wassern gewaschenen Eismeister, der mit seinem Team nun mehr Arbeit damit hat, die Rennschlitten- und Bobbahn bereit zu machen für die neue Saison.
Fünf Tage und Nächte braucht Mendes Team, um die gesamte, mehr als 1600 Meter lange Bahn zu vereisen. Bis zu minus 10 Grad kalter Beton lässt das Wasser zu Eis erstarren, das mittels eines feinen Wasserstrahls Schicht für Schicht aufgebracht wird, bis eine Eisdicke von zwei bis acht Zentimetern erreicht ist. Dann muss das Eisteam mit schwerem Gerät ran. Mit Eishobel, Schaber und Besen wird die Eisoberfläche „fahrfertig“ gemacht.
Bereits am kommenden Montag (19. Oktober 2015) muss die Bahn voll einsatzfähig sein. Dann wird zunächst die Bob-Nationalmannschaft unter Bundestrainer Christoph Langen in Altenberg den Eiskanal in Beschlag nehmen. Das erste Training beginnt um 14.00 Uhr. Schon am zweiten Ferienwochenende (24./25. Oktober 2015) findet das erste Testrennen statt.
„Der DKB-EISKANAL in Altenberg wird in der bevorstehenden Saison wieder voll ausgelastet sein“, sagt WIA-Geschäftsführer Matthias Benesch. 115 Nutzungstage lassen bis Mitte Februar 2016 keine Ruhezeiten zu. Los geht es mit den Deutschen Meisterschaften Bob (16. bis 21. November 2015) als Nominierungsrennen für die internationalen Rennserien.

In Altenberg stehen in dieser Saison vier internationale Wettbewerbe an:
. BMW IBSF Weltcup Bob & Skeleton (23. bis 29. November 2015) – präsentiert von DKB
. IBSF Europacup Bob & Skeleton (30. November bis 6. Dezember 2015) – präsentiert von iKK classic und IDEAL Versicherung
. FIL Junioren-Weltcup mit Junioren-EM im Rennrodeln als Race in Race (11. bis 17. Januar 2016)
. VIESSMANN FIL Weltcup mit EM im Rennrodeln als Race in Race (8. bis 14. Februar 2016)

Die sächsischen Bob-Herren sind in guter Verfassung, wie Bundesstützpunkt-Trainer Gerd Leopold verrät. Francesco Friedrich (Pirna) und Nico Walther (Altenberg) sind nach ihren Verletzungen (Adduktorenzerrung bzw. Patellasehne) wieder gesund und im Training, haben die Weltcup-Norm im Start erreicht. Auch Juniorenweltmeister Richard Oelsner (Altenberg) und Albrecht Klammer (Schellerhau) streben die Teilnahme bei den Weltcups 2015/16 an.
Bei den deutschen Bob-Damen liegt nach dem Karriereende von Cathleen Martini die „Last“ nun in erster Linie auf den Schultern von Anja Schneiderheinze (Thüringen). Die sächsische Nachwuchspilotin Steffi Schneider (Oberbärenburg) hat bereits schnelle Startzeiten abgeliefert, muss aber noch viel Fahr-Erfahrung auf verschiedenen Bahnen sammeln. Bis zu den Olympischen Spielen 2018 soll ein schlagkräftiges Damenteam in Sachsen gebildet werden. Das sächsische Betreuungsumfeld zählt zu den besten in
Deutschland.
Im Anschluss an die Bobsportler trainieren dann Woche für Woche die Nationalmannschaften der Rennrodler und Skeletonis. Mit dabei sind dann u.a. die Rodel-Olympiasieger Felix Loch und Nathalie Geisenberger. Am Rande der Bande trifft man prominente Trainer wie Georg Hackl oder Wolfgang Hoppe.
Auch die sächsischen Skeleton-Asse haben sich für die neue Saison internationale Ziele gesetzt. Axel Jungk empfahl sich beim zentralen Leistungstest in Oberhof mit Startrekord und will im Weltcup immer unter die Top 6 fahren. Auch die 2016er WM-Bahn in Innsbruck/Igls liegt dem starken Starter. Maxi Just, die vergangenen Winter in Altenberg Vize-Juniorenweltmeisterin wurde, will diese Saison im Intercontinental-Cup (ICC – „kleiner“ Weltcup) antreten. Colin Tomke will sich aus der Europacup-Tournee
ebenfalls für den ICC empfehlen. Florian Heinrich, der schon sehr gut startet, aber erst seit einem Jahr Skeleton fährt, hat Hoffnungen auf eine Teilnahme an den Youth Olympic Games 2016 in Lillehammer (NOR).
Die Rodler aus Sachsen sind ebenfalls auf dem Vormarsch. Jungtalent Jessica Tiebel (Geising) trainierte im Sommer mit dem A-Kader der deutschen Nationalmannschaft unter Bundestrainer Norbert Loch. Ziel der amtierenden Juniorenweltmeisterin ist es, den Anschluss an die deutsche und damit internationale Weltelite zu finden. Mit einem klugen Kopf, langen Hebeln, viel Fahrgefühl und einer Menge Motivation bringt sie die besten Voraussetzungen für ein Weltcup-Debüt mit. Auch die Teilnahme an den Youth Olympic Games 2016 in Lillehammer (NOR) wäre aufgrund ihres Alters möglich.
Infos zu Wettbewerben, Terminen und Aktionen unter:
www.DKB-EISKANAL.de www.Weltcup-Altenberg.de www.Elbe-Erz.de