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22. September 2015

Projekt „Kita in Form“ startete in die vierte Runde

ksb_logo_heller_untergrundDie gesunde, sportliche Entwicklung der Mädchen und Jungen im Kindergartenalter ist ein wichtiger Baustein für deren weiteren Lebensweg. Der Kreissportbund Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (KSB) möchte dabei Hilfestellung und Unterstützung leisten. Defizite die in dieser Zeit immer wieder auftreten können, sind in späteren Jahren kaum noch auszugleichen oder gar zu beheben. Hier setzt das Projekt „Kita in Form“ an, das jetzt zum vierten Mal in unserem Landkreis gestartet wurde.
Paul Mölneck, Regionalkoordinator „Netzwerk zur Bewegungsförderung“ beim KSB zur Resonanz. „In diesem Jahr haben sich zwölf Kindereinrichtungen aus allen Richtungen unseres Landkreises beworben. Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und für fünf Häuser entschieden, wo wir das Projekt jetzt durchführen werden.“ Es handelt sich um das Christliches Kinderhaus „Samenkorn“ Freital, die ASB-Kita „Sonnenland“ Lichtenhain, die Kita „Willi“ in Freital, die Kindertagesstätte „Windmühle“ Bannewitz und die Kita „Weinbergschnecke“ Bahretal. Es werden rund 75 Mädchen und Jungen im Alter von vier bis sechs Jahren daran teilnehmen.
Im Projekt bekommen die Kindergärten die Gelegenheit ihre Bewegungsstunden durch qualifizierte Bewegungstrainer begutachten zu lassen. Die Erzieherinnen können sich so auch neue Anregungen und Ideen holen. Sie bekommen dazu die Möglichkeit, erlerntes Wissen selbst anzuwenden. Dabei wird der Spaß an der Bewegung gefördert und nachhaltige Sportangebote in die Einrichtungen gebracht.
Der Auftakt wurde jetzt im September vollzogen. Begonnen hat alles mit den Einführungsgesprächen. Inzwischen laufen die Bewegungsstunden in den einzelnen Einrichtungen. Der Abschluss wird im Dezember mit den Abschlusshospitationen und Auswertungsgesprächen folgen.
Jedes Jahr gibt es auch eine Neuerung im Projekt „Kita in Form“. „War es im letzten Jahr der bewegte Elternabend, um die Väter und Mütter in dieses für ihre Schützlinge interessante Projekt mit einzubeziehen. Den wird es ebenfalls bei der vierten Auflage in diesem Jahr geben. Neu ist ein Fortbildungsangebot zum „Aufbau einer Sportstunde“ für die teilnehmenden Erzieherinnen“, so Paul Mölneck. „Damit erhält das Projekt eine qualitative Aufwertung.“
Allein könnte der KSB dieses Projekt nicht stemmen. Deshalb ist man dankbar für die Unterstützung durch die „Regionale Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung“ in unserem Landkreis, das Projekt „KOMM! In den Sportverein-Netzwerk zur Bewegungsförderung“ des Landessportbundes Sachsens und nicht zuletzt der Firma „Kinderturnzeit“ vor allem für die praktische Umsetzung.
Über die Zukunft des Projektes will sich Paul Mölneck nur soweit festlegen. „Nach vier Jahren Projekt „Kita in Form“ werden wir die kommenden Monate nutzen, um für das nächste Jahr etwas Neues ins Leben zu rufen. Dabei werden natürlich die zahlreichen Erfahrungen, die wir in den vergangenen Jahren sammeln konnten, mit einfließen.“ (WoVo)