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16. September 2015

Rudern – Pirna-Achter bleibt erstklassig

_1523685Pressemitteilung des Pirna-Achters für die Saison 2015
Am letzten Wochenende fand in Hamburg der finale Renntag der PRODYNA Ruder-Bundesliga statt. In einem packenden Saisonfinale schafften Pirnas Ruderer dort den Klassenerhalt, in wahrlich letzter Sekunde. Als Tabellen-Zwölfter und somit Abstiegskandidat reiste der Pirna-Achter nach Hamburg. Doch war die Mannschaft motiviert wie immer, den Rückstand von lediglich zwei Punkten wett zu machen und in Liga Eins weiter zu bestehen.
Dieser Druck war den Sachsen gerade in Zeitrennen anzumerken. In einem guten, aber dennoch verhaltenem Rennen fuhr das Team auf Platz zehn. Damit trafen die Mannschaft im Achtelfinale auf die Lokalmatadoren von Lombardium Hamburg. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen unterlagen die Pirnaer nur um Haaresbreite. Aber als schnellster Zweitplatzierter der Achtelfinals, konnte sich das Team als „Lucky-Loser“ für die Top-Acht qualifizieren. „Da liegen die Nerven erst einmal blank. Man hat nicht gewonnen und weiß einfach nicht, ob man nun weiter ist oder nicht. Aber das war schon ein richtig gutes Rennen.“, erklärt Christopher Gey.
Im Viertelfinale gegen den späteren Ligachampion aus Krefeld gab es für die Elbstädter nichts zu holen. Mit einem deutlichen Rückstand verlor die Mannschaft und musste im Halbfinale noch einmal gegen Lombardium Hamburg antreten. Mit einem Sieg in diesem Rennen könnten die Pirnaer den Klassenerhalt perfekt machen. Genau wie im Achtelfinale war es ein sehr enges Rennen, doch auch hier musste sich die CANALETTO-Crew geschlagen geben und weiter um den um den Nichtabstieg bangen.
Die Finalrunde war für den Pirna-Achter ein wahrer Krimi. Der direkte Tabellennachbar aus Hannover war in die Finals um die Plätze neun und zehn eingezogen, Pirna in die Finals um die Plätze sieben und acht. Glücklicherweise verloren die Hannoveraner ihr Finale. Damit war Pirnas letzte Chance zum Klassenerhalt ein Sieg im Finale und Somit Tagesplatz sieben. In Diesem Rennen stand dem Pirna-Achter kein anderer als der Münster-Achter gegenüber. Mit diesem lieferten sich die Sachsen schon während der Saison einige packende Duelle.
Mit über 50 Schlägen in der Minute legten sich die Pirnaer in die Riemen. Im Ziel war mit bloßem Auge kein Sieger auszumachen. Doch dann das erlösende Ergebnis aus dem Zielturm: Der Sieger….Der Pirna-Achter! Damit schafft die Mannschaft neben dem Klassenerhalt auch noch ihre Saisonbestleistung.
„Das war Erlösung pur. Ich habe keine Ahnung wie es den Jungs im Boot ging, aber es war pure Nervensache das ganze von außen zu beobachten. Aber man hat in diesem letzten Rennen den Willen der Mannschaft förmlich gespürt.“, erläutert der sichtlich erleichterte Trainer Olaf Hanus.
Der Pirna-Achter bleibt also erstklassig. Dennoch ist die Saison für die Mannschaft noch nicht vorbei. Am 27. September finden in Eilenburg die Sachsenmeisterschaften statt. Dort wollen sich die Pirnaer die Krone des Sachsenmeisters zurück holen: „Es gilt jetzt den schnellen Wechsel von der Sprintstrecke auf die 1000 Meter Distanz zu finden. Im letzen Jahr ist und das nicht so gut gelungen und wir mussten den Titel an unsere Sportfreunde aus Wurzen abgeben. Auch wenn unsere Mannschaften aufgrund der gemeinsamen Jahre im Achter eine sehr gute Freundschaft verbindet, wollen wir das nicht auf uns sitzen lassen.“, erläutert Hanus.
Der Wurzen-Achter konnte in Hamburg seinen Aufstieg in Liga eins feiern. Damit treffen in Eilenburg zwei Erstliga Teams aufeinander, welche sich bestens kennen und sich ein hartes Rennen liefern werden. (Georg Heidenreich)
+ Foto: Andreas Pischke| PRODYNA Ruder-Bundesliga.