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17. Juli 2015

Bundeswettbewerb Rudern Hürth vom 03.07.-05.07.2015

Bundessieger mit Marten Favresse , Gina Biesold , Nils Seifert,  Leni Benedict und Stfr. Carolin Fahner.Am 30.06. starteten 28 Mädchen und Jungen aus Pirna beim Bundeswettbewerb, für die sächsische Landesauswahl in Hürth. Insgesamt waren bei hochsommerlichen Temperaturen über 1000 Starter der Zwölf – bis Vierzehnjährigen, 280 Betreuer und die Veranstalter vor Ort. Die Ruderjugend Sachsens erreichte einen beachtlichen 7.Platz. Jeweils Platz 7 in den Ruderwettkämpfen und Platz 5 im Zusatzwettbewerb.
Im Fokus standen natürlich die Finalrennen der Bundesregatta am Sonntag. Den großen Sieg errang der Mix Vierer AK 12/13 mit Marten Favresse , Gina Biesold , Nils Seifert, Leni Benedict und Stfr. Carolin Fahner. (siehe Foto)
Sie hatten dieses Jahr noch kein Rennen verloren und sich natürlich für das Finale viel vorgenommen. Bereits auf der Langstrecke am ersten Tag erreichten sie die Bestzeit und qualifizierten sich direkt für das A-Finale. In diesem lagen sie bei 500 Meter etwas ungewohnt noch auf Rang zwei. Mit einem energischen Zwischenspurt setzten sie sich dann an die Spitze des Feldes. Selbst als die Kräfte zum Ende etwas nach ließen, hielten diesen Platz mit einem Bugball Vorsprung bis ins Ziel. Die Crew wurde somit Bundessieger 2015 – Herzlicher Glückwunsch.
Als weiteres Boot konnte sich der Vierer AK 13/14 mit Erik Mildner, Nora Hohlfeld, Tim Benthack, Celine Holbaum sowie Stm Julien Reinecke für das A-Finale qualifizieren. Auch bei ihnen war die Anspannung und Aufregung deutlich zu spüren. In einem tollen Rennen belegten sie einen hervorragenden 4. Platz und bestätigten ihren Klasse Platz 3 vom langen Kanten. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Top A-Final Plazierung. Leider reichte es nicht für eine Medaille. Lt. BW-Statuten werden jeweils nur die ersten Beiden jeden Finals besonders geehrt.
In die B-Finals zogen ein: Der Einer Jung 1x 13LG, mit einem 11.Platz auf der Langstrecke (LS) und der Vierer Jung AK 12/13 mit dem 9.Platz.
Eric Heimer hatte als erstes am Sonntag sein Rennen und belegte hier den 1. Platz im B-Finale. Für alle anderen Boote hieß es dann noch einmal zurück, da es zu wittern begann. Der Vierer mit Niclas Mosig, Malte Kramm, Martin Trautmann, Marvin Böttcher, Stfr. Lätitia Wündrich belegte dann nach der Pause einen starken Platz 5.
Alle anderen Boote konnten sich in den C-Finals ordentlich in Szene setzen. Die „fünf Hummeln“, Julia Stadtnicki, Sara Preuß, Carolin Gießmann, Celina Mitschke u. Stfr. Liddy Häntzschel, waren vor ihrem Rennen total aufgeregt und wuselten ständig durch die Gegend. Dann fassten sie sich ein Herz und erkämpften in ihrem C-Finale einen beachtlichen 2. Platz. (LS Platz 13).
Der Jungenvierer AK 12/13 mit Tim Spindler, Maurice Gowin, Anton Kloo, Louis Berthold u. Stm. Marvin Tegtmeier, belegte Platz 3 im C-Finale ( LS 16.Platz).
In den Einerrennen der 14 jährigen Jungen und Mädchen hingen die Trauben bereits ordentlich hoch. Im Finale C belegten Johanna Sinkewitz Rang 4 (LS Platz 15) und
Liam Dries, krankheitsgeschwächt, den 6. Platz (LS Platz 17).
Erwähnenswert ist das Ergebnis des samstäglichen Athletikwettkampfes. Obwohl bei allen dieser Teil des BW nicht besonders beliebt ist, gaben alle ihr Bestes. Einen 2.Platz erreichten mit ihren Teams Erik Mildner, Eric Heimer, Gina Biesold, Marvin Böttcher,
Marvin Tegtmeier, Maurice Gowin, Nils Seifert, Martin Trautmann, Marten Favresse u. Niclas Mosig. Dabei wurde um jede Sekunde, jeden Meter energisch gekämpft. Somit gab es am Ende des Tages einen 5.Platz für Sachsen.
Das Fazit dieses BWs:
Die gesamte Pirnaer Mannschaft hat bei dieser Regatta wieder einmal gezeigt, dass sie mit den Besten aus ganz Deutschland mithalten kann. Ein Lob gilt allen Sportlern des PRV, die sich stets gegenseitig geholfen und sich immer wieder angefeuert haben.
Ihr wart ein tolles Team! Macht weiter so.
Der besondere Dank gilt allen Übungsleitern, die mit ganzer Kraft die Sportler vorbereitet und zu diesen Leistungen geführt haben. Ein herzliches Dankeschön geht an die beiden Kraftfahrer Thomas Wündrich u. Thomas Spindler, die mit ihren Privat-PKWs die Sportler transportiert haben und auch an der Regattastrecke immer hilfreich zur Stelle waren.
Leider war das Umfeld in Hürth für solch eine Veranstaltung, trotz Engagement der Veranstalter, nicht entsprechend. Verpflegung, die Bootslagerung, lange Laufwege und Stegwartezeiten für die Aktiven, sowie das Parken waren deutliche Schwachstellen, die es zukünftig zu beachten gilt. (Christian Ziegra)