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21. Mai 2015

Pirna-Achter startet mit Platz 11 in die Bundesliga-Saison

_1503710Pressemitteilung des Pirna-Achters für die Saison 2015
Am vergangenem Samstag viel in Frankfurt am Main der Startschuss für die neue Saison der PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL). Der Erfolgsachter vom Pirnaer Ruderverein ging dabei zu seiner mittlerweile vierten Erstligasaison an den Start.
Die Vorbereitungen auf den ersten RBL-Renntag waren geprägt von vielen schweißtreibenden Wochenenden, an welchen der Pirna-Achter hauptsächlich trainierte. Durch Umstellungen in der Mannschaftskonstellation war es anfangs schwierig für das Team den richtigen Rhythmus in das Boots zu bringen. Doch nach und nach fand sich die Mannschaft zusammen und ging sehr optimistisch in das Renngeschehen.
Zum Zeitlauf trafen die Elbstädter sofort auf einen großen Rivalen aus dem Vorjahr, den Münster-Achter. Auch wenn das Wetter den Pirnaern in die Hände spielte, mussten sie sich leider geschlagen geben und fanden sich nach dem Time Trial auf Platz 11 wieder. „Wir sind am Start sehr gut rausgefahren, haben allerdings über den Mittelteil nicht richtig zusammen gefunden. Dadurch war das Boot sehr instabil und wir konnten das Boot nicht genügend anschieben, um die Startgeschwindigkeit mit ins Ziel zu nehmen.“, analysiert Teamkapitän Stefan Schaaf das erste Rennen.
Dennoch war mit diesem Ergebnis noch nichts entschieden, da die Zeiten in Liga eins sehr dicht beieinander lagen. Zwischen Platz 4 und Platz 11 war nicht einmal eine Sekunde Zeitunterschied. Im Achtelfinale mussten sich die Mannen um Trainer Olaf Hanus dem Emscher-Hammer stellen. Auch hier gelang es der Mannschaft das Boot gut anzuschieben und man lag wieder bis zur Streckenhälfte vorn, was dann passierte konnte sich auch der Alterspräsident im Boot, Henry Mierzwa nicht erklären: „Es war als würde das Boot auf einmal stehen bleiben. Wir lagen deutlich vorn. Ich weiss nicht, ob uns einfach die Nerven durchgegangen sind, aber wir sind komplett auseinander gefallen.“ Mit dieser ernüchternden Niederlage ging es für den Pirna-Achter um die Plätze 10-14.
Im Viertelfinale traf die CANALETTO-Crew auf die Nachbarmannschaft aus Dresden. Dort setzte sich die Mannschaft in einem umkämpften Rennen durch und zog somit in die Halbfinals um die Plätze 9-12 ein.
Nach einer langen Nachmittags-Pause und einem mannschaftlichen Wechsel ging es für Pirna im Halbfinale, gegen Hannover ran. Auch wenn das Rennen technisch sauberer war als die vorangegangenen, musste man auch hier eine Niederlage hinnehmen. Im Finale um die Plätze 11 und 12 konnte das Boot aus Bonn in einem letzten Kraftakt bezwungen werden.
Somit steht der Pirna-Achter nach dem ersten RBL-Renntag auf einem ernüchtern-den elften Tabellenplatz. Die Mannschaft, aber auch Trainer Olaf Hanus sind etwas ratlos, da man keine richtigen Gründe für Leistung findet. „Ich weiss nicht, was gera-de in den ersten drei Rennen schief gelaufen ist. Die Wetterbedingungen haben uns eigentlich voll in die Karten gespielt. Wellen und Gegenwind hatten wir in den Trainingslagern auf der Elbe mehr als genug und seltsamerweise lief das Boot da richtig gut. Ob es die Nerven waren oder etwas anderes, müssen wir in aller Ruhe analysieren. Fakt ist, dass dieses Ergebnis nicht unserer Leistungsfähigkeit entspricht. Zwar werden wir den dritten Platz vom Vorjahr nicht halten können, aber ein Platz in den Top Acht ist auf jeden Fall möglich und unser erklärtes Ziel.“, so Hanus nach dem Renntag.
Die nächste Station der RBL wird am 13.Juni auf dem Maschsee in Hannover sein. Bis dahin werden die Recken von der Oberelbe weiter hart trainieren und alles daran setzen in Hannover fit zu sein und das erklärte Ziel der Top Acht zu erreichen.

(Georg Heidenreich-Pressesprecher)

Foto: (Copyright: Alexander Pischke/Prodyna Ruder-Bundesliga).