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4. März 2015

Internationaler Grand Prix der Rettungsschwimmer in Brno – Pirna schickt erstmals eigenes Team an den Start

ksb_logo_heller_untergrundPirna/Brno. Rettungsschwimmer aus Pirna schicken beim internationalen Rettungssport-Grand-Prix „Moravië“ im tschechischen Brno (deutsch: Brünn) erstmals ein eigenes Team ins Rennen. Die Auswahl der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) vom Bezirk „Obere Elbe“ ist eine von 23 Mannschaften, die von Freitag bis Sonntag im 50m-Stadtschwimmstadion Lužánky in Einzel- und Staffeldisziplinen um Sekunden und Punkte kämpft. 280 Sportler aus neun Nationen – Schweiz, England, Norwegen, Belgien, Polen, Slowakei, Schweden, Deutschland und Tschechien – gehen dort ins Wasser. Dabei gehört die Gastgeber-Mannschaft zu den erfolgreichsten Teams der Tschechischen Republik. Aus Pirna sind das Justus Feron (Jg 1995), Robert Gleibs (Jg 1997), Tom Hiekel (Jg 1997), Eddie Balske (Jg 1998), Christian Jentzsch (Jg 1996) und Alexander Vièl (Jg 1996) am Start. In anderen Jahren hatten Pirnaer Sportler die Auswahl der DLRG Sachsen besetzt. Die Mannschaft wurde 2013 Gesamt-Neunte und landete im Vorjahr auf dem 17. Platz.
Schon beim Wettbewerbsauftakt am Freitag müssen Athleten die Königsdisziplin absolvieren. Bei einer simulierten Notsituation wie beispielsweise einer Kollision mehrerer Segelboote, dem Sturz eines Auto in einen Teich oder einer Flugzeugnotlandung auf einem Fluss wird das folgerichtige Handeln und die lebensrettenden Maßnahmen der Sportler getestet. Am Sonnabend stehen fünf Einzel-Disziplinen auf dem Programm. Die größte Herausforderung dabei ist der Super-Lifesaver. Auf einer Distanz über 200 Meter wird mit Gurtretter und Flossen geschwommen und unterwegs eine mit Wasser gefüllte Puppe geschleppt. Bei den Mannschaftswettbewerben am Sonntag muss u.a. mit einem Boot eine Person aus dem Wasser gerettet werden. (Daniel Förster) www.gpmoravie.cz