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2. März 2015

Der Pott kommt wieder nach Pirna zurück

IMG_1629Die deutschen Bobsportler sind nach der Blamage bei den Olympischen Winterspielen im letzten Jahr am Wochenende bei den Weltmeisterschaften in Winterberg wie Phönix aus der Asche wieder aufgestiegen. Großen Anteil daran haben auch die sächsischen Athleten, allen voran der Pirnaer Francesco Friedrich, der für den SC Oberbärenburg startet.
Der 24-jährige war als Titelverteidiger angereist. Vor zwei Jahren ging er in St. Moritz als jüngster Zweierbob-Weltmeister in die Geschichte ein. In Winterberg bestritt Friedrich mit Thorsten Margis (BSC Winterberg) die Rennen. In allen vier Läufen fuhren die Beiden Bestzeit, im dritten gab es sogar mit 55,23 sec einen neuen Bahnrekord. Von Lauf zu Lauf vergrößerten sie kontinuierlich ihren Vorsprung. Von 0,04 sec über 0,46 sec und 0,72 sec. Am Ende waren es 1,06 sec gegenüber der Konkurrenz. Somit kehrt der große Weltmeisterpokal, der ein Wanderpokal ist, wieder nach Pirna zurück.
Das gute Abschneiden der deutschen Athleten vervollständigen der 2. Platz von Johannes Lochner/Joshua Blum, Platz 9 des Juniorenweltmeisters Richard Oelsner/Eric Franke (BRC Riesa) und Platz 10 von Nico Walther/Marko Hübenbecker (BRC Riesa). Insgesamt 33 Bobteams waren am Start gewesen.
Am Sonntagnachmittag holte sich Francesco Friedrich seine zweite Goldmedaille bei dieser Weltmeisterschaft. Im Teamwettbewerb startete er im Zweier mit Martin Grothkopp. Zum Team gehörten außerdem noch Cathleen Martini/Lisette Thöne (SC Oberbärenburg) und die beiden Skeletonis Tina Hermann (Königssee) und Axel Jungk (BRC Riesa).
Cathleen Martini hatte bereits am Sonnabend zum Abschluss ihrer großartigen Karriere zusammen mit Stephanie Schneider die Bronzemedaille im Zweier bei den Damen gewonnen. Schon bei ihrer ersten Weltmeisterschaft 2003 an gleicher Stelle war sie Dritte geworden. Juniorenweltmeisterin Miriam Wagner vom BRC Riesa fuhr mit Lisa Marie Buckwitz auf Platz 10. (WoVo)