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10. Februar 2015

„Wir wollen eine nachhaltige Entwicklung“ (Teil 1)

VfL Pirna-Copitz_LogoPressemitteilung des VfL Pirna-Copitz 07 e.V.

Was hat der VfL Pirna-Copitz in Zukunft geplant? Wie steht es um die Finanzsituation des Klubs? Welche Entwicklung verzeichnen die einzelnen Abteilungen? Im VfL-Jahresinterview gewähren Stefan Bohne, erster Vorsitzender des Klubs, und Geschäftsführer Oliver Herber einen detaillierten Einblick in das Innenleben des größten Sportvereins im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Herr Bohne, seit ihrem Amtsantritt im Jahr 2011 hat sich der VfL Pirna-Copitz zu einem leistungsorientierten Breitensportverein entwickelt. Sind Sie zufrieden?
Stefan Bohne: „Wir dürfen alle ein wenig stolz sein auf das Erreichte der letzten Jahre. Damit beziehe ich auch wirklich alle ein: Mitglieder, Partner, Sponsoren sowie nicht zuletzt unsere äußerst engagierten Trainerinnen und Trainer, die Ehrenamtlichen, die Geschäftsstelle des VfL und die Verantwortlichen der Stadt Pirna. Der VfL Pirna-Copitz steht auf soliden Beinen. Wir haben uns sowohl infrastrukturell als auch inhaltlich weiterentwickelt. Dieses erreichte Etappenziel spiegelt sich auch in der Stimmung im Klub wieder.“

Was stimmt Sie des Weiteren positiv?
Stefan Bohne: „Der stetige Zuwachs an neuen Mitgliedern, die erzielten sportlichen Ergebnisse und das gemeinsame Umsetzen größerer Sportveranstaltungen führen zu einem gewachsenen Interesse am VfL. Das ist absolut positiv. Wir wollen diese Entwicklung fortsetzen, indem wir uns bereits auf die nächsten Aufgaben konzentrieren. Priorität haben die weitere Verbesserung der Jugendarbeit im Klub sowie die Sicherung der Mehrsparten. Außerdem fokussieren wir die Optimierung der Vermarktung des VfL Pirna-Copitz.“

Herr Herber, mit den Sanierungsarbeiten im Hauptgebäude und der Restauration des Kleinfeld-Kunstrasenplatzes hat der VfL im vergangenen Jahr zwei wichtige Projekte erfolgreich umsetzen können. Was ist diesbezüglich in Zukunft geplant?
Oliver Herber: „Der VfL ist immer bestrebt, seinen Mitgliedern und Gästen eine in Funktionalität und Außendarstellung optimale Anlage zur Verfügung zu stellen. Neben den angesprochenen Maßnahmen konnten wir zuletzt auch die Sanierung des Tanzsaals sowie des Fitnessbereichs abschließen. In absehbarer Zeit werden wir die Außenfassade des Haupthauses erneuern. Zudem nimmt die Instandhaltung des Saunabereichs einen Schwerpunkt ein. Bei all den Vorhaben dürfen wir jedoch nicht vergessen: Allein sämtliche Pflegemaßnahmen der Sportanlage bedürfen viel Zeit und großer Anstrengung. Dies stellt uns immer wieder vor große finanzielle und logistische Aufgaben.“

Im Jahr 2012 gelang die erfolgreiche Konsolidierung des VfL Pirna-Copitz, 2013 folgte die planmäßige Erfüllung des Restdarlehens. Wie hat sich die Finanzsituation des Klubs nach all diesen Anstrengungen entwickelt?
Oliver Herber: „Durch die erfolgreiche Konsolidierung ist es gelungen, unseren Klub intern und in der öffentlichen Wahrnehmung wieder in ruhigeres Fahrwasser zu bringen. Es wäre aber ein Irrglaube, dass der VfL plötzlich aus dem Vollen schöpfen könne. Es bleibt weiterhin eine tägliche Herausforderung, den Verein in der richtigen Bahn zu halten. Überehrgeizige Ziele und Wunschdenken – das passt keineswegs zu unserer Philosophie. Wir werden auch in Zukunft vernünftig zwischen Wollen und Können abwägen.“

Im Fußball stellen zwölf Nachwuchsmannschaften einen neuen Rekord dar und die C-Jugend schaffte sogar den Aufstieg in die Landesliga. Im Männerbereich blieb dagegen als Vizemeister zum dritten Mal in Folge der Aufstieg denkbar knapp verwehrt. Wann ist es soweit, dass Pirnaer Talente „ihren“ Klub wieder in die höchste sächsische Spielklasse führen werden?
Stefan Bohne: „Wenn Fußball zu einhundert Prozent planbar wäre, dann wäre das sicherlich schon geschehen. Das Vorhaben Wiederaufstieg in die Landesliga bleibt unbestritten ein Ziel, aber wir setzen uns deswegen nicht unter Druck. Viel wichtiger ist, dass der eigene Nachwuchs in unseren Männermannschaften ankommt. In diesem Kreislauf bewegen wir uns momentan und versuchen kontinuierlich, eine nachhaltige Weiterentwicklung zu erzielen. Wir sind überzeugt, dass dies die richtige Basis für sportlichen Erfolg darstellt.“
(Ronny Zimmermann) – Den 2. Teil des Interviews lesen Sie morgen hier.