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25. September 2014

Die Jugend spielt sich in die Herzen der Fans

HCS-LogoPressemitteilung des HC Sachsen Neustadt-Sebnitz e.V.

Nach einer insgesamt tollen Leistung und Steigerung verloren die Neustädterinnen mit 22:24 (8:11), blieben demklaren Favoriten jedoch nichts schuldig. Skeptisch gingen die Fans und viele andere in der Halle des Neustädter Sportforums in die erste Partie der Damen des HC Sachsen Neustadt-Sebnitz. Kein Geringerer als Aufstiegsfavorit und Vorjahreszweiter Markranstädt war der Gegner. Was konnte da die neu formierte HCS-Sieben da schon entgegensetzten, fragten sich alle. Nicht so das Team selbst. Die Kritiker wurden anfangs zwar bestätigt und nach zwölf Minuten lag das Heimteam mit 0:5 hinten. Bis zur16. Minute mit dem 1:8 schien sich ein Debakel anzubahnen. Niemand hatte jedoch mit dem Kampfgeist und dem „Jetzt erst recht“ des jungen Teams gerechnet. Unterliefen in der Startphase noch zu viele einfache Fehler, wurden schon herausgespielte Chancen nicht genutzt und waren auch die Leistungsträgerinnen zu nervös, so änderte sich das mit zunehmender Spieldauer merklich.
Damit wurde auch der Gast langsam von der Rolle gebracht und selbst immer nervöser. Zwischen der 18. und 24. Minute kamen die Wiele und Co. immer besser ins Spiel und vom 3:10 zum 7:10 heran. Von da an war es kein Spiel mehr auf ein Tor, sondern mit Maren Emmrich, zweimal Rebeca Cembranos Bruzon sowie Martina Wiele hatten die Erfahrenen inklusive Katarzyna Wiekiera im Tor Zeichen gesetzt. Daran richteten sich die jungen Damen auf. Waren Anne Schumacher mit Toren zum 1:5 und 3:9 sowie Tina Martin beim 2:8 schon erfolgreich, so zogen später die anderen nach. Drei Tore minus zur Halbzeit waren mehr als zu erwarten war. Und mit einer weiter engagierten Leistung wurde der Favorit auch nach dem Wechsel mehrfach in arge Bedrängnis gebracht. Vor allem die Abwehr stabilisierte sich trotz schneller Gegentore zum 9:15 mehr und mehr.

Die zweite Halbzeit wird schon auf Augenhöhe gespielt

Daraus resultierten in der Folgezeit sogar schnelle Gegenstöße, die bei etwas mehr Konzentration sogar ein noch besseres Endergebnis erahnen ließen. Doch schon wurden neue, größere Wünsche auf den Rängen laut. Diese sollten jedoch weiter mit Bedacht und Zeit der Entwicklung des Teams gewährt sein, so wie es Neutrainerin Anja Köhler selbst angeht. Zumindest gab ihr die engagierte Partie ihrer Damen recht, was sie zum Pressegespräch auch kundtat: „Mit der Leistung über 60 Minuten bin ich sehr zufrieden. Die bestätigt das, was ich im Trainingslager gesehen habe. Das bedeutet, die Mannschaft steht gut zusammen. Natürlich waren beim ersten Spiel alle noch nervös.“ Das alles wurde durch den Gästetrainer Michael Zita bestätigt, der mit seiner Mannschaft zwar mit den zwei Punkten zufrieden war aber nicht mit deren Leistung. Immerhin hatte am Ende Markranstädt nichts zum Zulegen. Wer dem Ligaprimus so entgegentritt, der kann mit noch größerem Selbstvertrauen in die nächsten Partien gehen. Vielleicht wird dann in ein, zwei Wochen auch der Druck auf alle noch etwas verringert, wenn ein weiterer Zugang perfekt wird. Stolz beobachteten einige Neustädter auch den Auftritt ihrer ehemaligen Mitspielerin Katarzyna Skoczynska beim HC Rödertal in der zweiten Bundesliga. Mit 15 Treffern hatten sie den Löwenanteil am Sieg der Nachbarinnen. Auch das kann ein Ansporn für eigene Leistungen sein.
HC Sachsen spielte mit: Wiekiera, Grünberger; Martin (2), Härtel, Wiele (6), Trupke, T. Bein, Emmrich (2), Eckhardt (4), S. Bein, Cembranos Bruzon (4/1), Schumacher (3), S. Martin (1) und Zimmermann.