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25. September 2014

Neues von den Hainsberger Schwimmern

24h 2014Nach nur fünf Trainingseinheiten begann für die Schwimmer des Hainsberger Sportvereins die Wettkampfsaison in Hoyerswerda im Lausitzbad. Bei der 15. Auflage des 24-Stunden-Schwimmens des SSV Hoyerswerda traten 28 Hainsberger Schwimmer an – Schwimmen ohne Pause.
Erst in vier Teams aufgeteilt musste der Rhythmus eine Stunde Schwimmen und drei Stunden Pause eingehalten werden. Und das ganze sechs Mal hintereinander. Dabei musste ein Sportler immer im Wasser sein und 50m schwimmen. Was ganz leicht und spaßig klang, entwickelte sich später zu einer schmerzenden Erfahrung für so manchen Teilnehmer. Voller Elan gingen die ersten Schwimmer ins Wasser. Nach der ersten Stunde gingen die Hainsberger mit 5400 geschwommenen Metern in Führung. In den nächsten Stunden hatte der Sieger des Vorjahres Lok Görlitz die Hainsberger eingeholt und ein spannender Kampf um die meisten Meter entwickelte sich, zugute kam, dass die „Lokomotiven“ auf derselben Bahn schwammen wie die Hainsberger. Ab 20Uhr wurde der Rückstand nun doch etwas zu groß zum Team aus Görlitz, und das Hainsberger Team musste mit erschöpften und leicht kranken Sportlern Ihre Strategie ändern. Aus den vier Teams wurden drei Teams zusammen geschoben. Was natürlich hieß, dass die Pausen jetzt kürzer wurden. Der Höhepunkt des 24-Stunden-Schwimmens war der Wettkampf um den Mitternachtspokal, der zur Halbzeit von 23 bis 24 Uhr ausgetragen wurde. Die Mannschaft, die in der Stunde die meisten Meter schwamm, bekam einen Pokal. Die Hainsberger starteten furios, und nach harten langen 60 Minuten hatten sie 6,2 Kilometer zurückgelegt und mit 200 Metern Vorsprung gewonnen. Nun kamen die Stunden, wo sich die Sportler Quälen mussten, zwischen 1 Uhr und 5 Uhr mussten sie sich aus der zweistündigen Pause reißen und erneut schwimmen. Ab 8 Uhr hatten die Hainsberger Schwimmer 100 Meter Vorsprung vor den Lok Görlitzern. Die Hainsberger mobilisierten noch einmal all ihre Kräfte für die letzten drei Stunden im Wasser und konnten sich den Sieg mit 126.750 Metern vor Lok Görlitz sichern, die nur 800 Meter Rückstand hatten.