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18. September 2014

Heidenauer Männer 35+ Team belegt Platz 5 bei der Deutschen Meisterschaft im Feldfaustball

IMG_1361Bardowick – Mit dem besten Ergebnis der Vereinsgeschichte im Feldfaustball kommt das Heidenauer Männer 35+ Team nach Sachsen zurück.
Vom 13. – 14. September 2014 fanden in Bardowick/Lüneburg die Deutschen Meisterschaften der Altersklassen Frauen 30, Männer 35, Männer 45 und Männer 55 im Feldfaustball statt.
Das Heidenauer Männer 35+ qualifizierte sich als Süddeutscher Meister 2014 für die Titelkämpfe im Norden Deutschlands. Die Trauben in der Männer 35+ Meisterschaft hingen für die Sachsen auf dem Feld hoch, hatte man doch bisher nur in der Halle drei Deutsche Vizemeistertitel einfahren können.

Die Auslosung in Gruppe B des Zehnerfeldes, welches sich aus den Regionalmeistern und Vizemeistern zusammen setzte, mit den ehemaligen Serienmeistern der 1. Bundesliga vom TSV Hagen und TuS Koblenz, sowie dem Hallenmeister vom VfK Berlin und dem nicht zu unterschätzenden Gastgeber vom TSV Bardowick machte das Erreichen des Mindestzieles von Platz 6 nicht einfacher.

In Gruppe A trafen die Mannschaften vom TV Eibach, der SG Bademeusel, dem Ahlhorner TV, TV Merkenbach und TKD Duisburg aufeinander.
Das Eröffnungsspiel sah in Gruppe B das Hallenfinale der letzten Deutschen Meisterschaft zwischen dem VfK Berlin und Heidenau vor. Bei hervorragendem Faustballwetter war das Team von Trainer Torsten Martin gegen den großen Favoriten bestens eingestellt worden. So konnte Berlin der 1. Satz mit 11:9 abgenommen werden. Auch zu Beginn von Satz 2 startete der HSV hoch konzentriert, konnte aber im Satzverlauf gegen die nun immer stärker werdenden Hauptstädter nicht mehr gegenhalten und verlor den Satz mit 6:11. Im Entscheidungssatz waren die VfK-er einfach stärker und siegten verdient mit 11:7 und somit 2:1 nach Sätzen.

Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung aus Spiel eins mussten nun die ersten Punkte gegen den TuS Koblenz eingefahren werden, wollte man in dieser Gruppe mindestens als Dritter in die am Sonntag ausgetragenen Qualifikationsspiele für das Halbfinale. Trainer Torsten Martin vertraute noch einmal auf den Kader des ersten Spiels mit Andreas Beer und Uwe Jänichen im Angriff, Dirk Hocher im Zuspiel sowie Ronni Schulze und Heiko Fischer in der Abwehr. Der mehrmalige Deutsche Meister der 1. Bundesliga machte es dem HSV nicht leicht und gewann Satz 1 mit 11:8. Die Sachsen stellten mit 12:10 den Satzausgleich her. Im Entscheidungssatz schlichen sich immer wieder kleine Unkonzentriertheiten ins Heidenauer Spiel ein, so dass Koblenz in der Verlängerung mit 15:13 siegte und den Heidenauer Traum vom Finalrundeneinzug in weite Ferne rückte.

In Spiel 3 trafen die Sachsen nun auf hochmotivierte Gastgeber vom TSV Bardowick. Mit dem zahlreich erschienenen Publikum im Rücken spielten sich die Norddeutschen im 1. Satz in einen kleinen Rausch, welcher mit 11:8 auch zum Satzgewinn führte. Heidenau stellte nun die Formation um und konnte so den Gastgebern ihr Spiel aufdrücken. Mit 12:10 gelang dies auch nach hartem Kampf. Im Entscheidungssatz führte der HSV schnell mit 2 Punkten und konnte diese Führung auch zum Satzgewinn von 11:9 halten. Die ersten Punkte waren eingefahren.

Durch die anderen Ergebnisse in Gruppe B war das Weiterkommen nur mit einem Sieg gegen den Serienmeister und Weltpokalsieger vom TSV Hagen um Weltfaustballer Dirk Schachtsiek möglich. Zum Glück für den HSV schonte der bereits als Gruppenerster feststehende TSV seinen Hauptangreifer Schachtsiek. In einem Kraftakt steigerte sich der HSV noch einmal und gewann beide Sätze mit 11:9 Punkten.

Mit diesem Sieg qualifizierten sich die Randdresdner als 3. der Gruppen B noch für die Finalrunde und trafen am Sonntag auf den 2. der Gruppe A. Im Lager der Heidenauer glaubte man sogar auf das Erreichen des Halbfinals, wo wieder der direkt qualifizierte TSV Hagen wartete. Aber die Rechnung sollte nicht aufgehen. Die SG Bademeusel um die ehemaligen Heidenauer Marcel Bock, Thomas Kühne und Mike Braune erwischte einen Traumtag und spielte den HSV in Grund und Boden. Mit 11:5 und 11:4 hatten die Heidenauer nie den Ansatz einer Chance.

Die Enttäuschung saß tief. Aber noch stand ein Spiel aus. Gegen den im Überkreuzspiel gegen den VfK Berlin unterlegenen Ahlhorner SV konnte immer noch Platz 5 und damit die beste Platzierung im Feldfaustball erreicht werden. Heidenauer mobilisierte noch einmal die letzten Kräfte und stellte das Team mit Holger Martin um. Diese Maßnahme war in Satz 1 nur bedingt erfolgreich. Ahlhorn gewann in der Verlängerung mit 12:10 Punkten. Doch dann besonnen sich die Heidenauer noch einmal. Basierend auf einer starken Abwehrleistung konnte nun auch der Angriffsführer Andreas Beer einen Punkt nach dem anderen machen. Mit 11:8 und 11:6 fanden die Ahlhorn im HSV ihren Meister.

Anschließend war die Freunde riesig. Mit Platz 2 im Hallenfaustball und Platz 5 in der Feldrunde konnte das erfolgreichste Jahr in der Vereinsgeschichte der Senioren gefeiert werden.

Deutscher Meister wurde der VfK Berlin nach einem spannenden und zum Teil dramatischen 2:1 Sieg gegen den TSV Hagen. Das Podium komplettierte die SG Bademeusel nach einem 2:1 Sieg gegen den TV Eibach.

Beim HSV kamen zum Einsatz: Spielführer Uwe Jänichen, Holger Martin, Harald Kaiser, Ronni Schulze, Heiko Fischer, Andreas Beer, Dirk Hocher und Trainer Torsten Martin

Das Herrenteam bedankt sich an dieser Stelle stellvertretend bei den Firmen FK Tank- und Fahrzeugtechnik GmbH und RESOLUT ELEVEN GmbH&CoKG als Sponsoren, ohne die eine Teilnahme an Süddeutschen und Deutschen Meisterschaften gar nicht möglich wäre. (Torsten Martin)