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18. September 2014

Pirna-Achter errudert gleich doppelt Bronze

DSC_2301 RBLPressemitteilung des Pirna-Achters für die Saison 2014
Am vergangenen Samstag fand auf der Hamburger Binnenalster das Finale der PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) statt. Mit einer denkbar guten Ausgangsposition reisten Pirnas Ruderer in die Hansestadt. Als Tabellen-Dritter hatte die Mannschaft ihre bis dato beste Tabellenposition inne und wollte diese mit aller Macht verteidigen. Ebenfalls strebten die Recken um Trainer Olaf Hanus endlich eine Medaille in der Tageswertung an.
Bereits Freitag reisten die Ruderer nach Hamburg, um noch eine letzte Trainingseinheit auf der Alster zu absolvieren. Der Renntag startete für die Pirnaer sehr gut. Mit einem Sieg im Zeitlauf fuhr der Pirna-Achter die zweitschnellste Zeit und setzte ein erstes Ausrufezeichen. Im Achtelfinale distanzierten die Sachsen den DWB-Holding Achter aus Berlin deutlich und zogen somit ins Viertelfinale ein. Dort bekam es das Team mit dem Emscher Hammer zu tun. Auch hier konnte sich der Pirna-Achter behaupten und sich damit sicher unter den Top-Vier der Tageswertung platzieren. Da die direkten Konkurrenten aus Leverkusen und vom Dole-Achter Hamburg patzten, war zu diesem Zeitpunkt schon klar, dass der Pirna-Achter die Saison als Tabellendritter beenden würde und somit eine neue persönliche Bestmarke setzen würde.
Doch war der Renntag noch nicht vorbei und die Pirnaer waren heiß darauf auch zu dieser Tageswertung eine Medaille einzufahren. Das Halbfinale bestritten die Oberelbler gegen den Münster-Achter. Es war ein denkbar knappes Rennen und nur 14 Hundertstel trennten die Boote im Ziel. Leider konnten sich hier die Münsteraner durchsetzen und der Pirna-Achter zog in das Finale um den Bronzerang ein. Dort traf die CANALETTO-Crew auf das Team Lombardium Hamburg. Die starken Aufsteiger hatten sich zu ihrem Heimspiel noch einmal deutlich verstärkt und lieferten den Sachsen ein hartes Rennen. Doch am Ende konnte sich der Pirna-Achter durchsetzen und die Bronze Medaille gewinnen.
„Einfach super. Mehr kann man dazu nicht sagen. Wir haben eine sehr konstante Saison gezeigt und gehören nun zu den Top-Drei Booten im deutschen Sprintrudern. Was wollen wir denn mehr? Zum Anfang der Saison war unser festes Ziel den sechsten Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen und jetzt stehen wir mit auf dem Podest. Ich würde sagen, wir haben alles richtig gemacht.“, so der mehr als stolze Trainer.
Auch Teamleiter Lars Kaulfuß stand die Freude, aber auch die Erschöpfung ins Ge-sicht geschrieben: „Es war eine geniale Saison. Wir haben uns immer wieder neu angespornt und immer eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt, was uns denke ich so stark macht. Aber ein riesengroßer Dank gilt unserem Trainer Olaf. Er saß bei jedem Wetter im Motorboot und redete unermüdlich auf uns ein. Auch wenn es manchmal sehr schmerzhaft war, sind wir ihm für jeden Trainingskilometer und Intervall dankbar.“
Für den Pirna-Achter steht nun noch ein letzter Wettkampf auf dem Plan. In zwei Wochen will das Team erneut den Sachsenmeistertitel in Eilenburg verteidigen. Dazu muss sich die Mannschaft nun schnell auf die 1000m Strecke umstellen. Doch bleibt das Team dabei optimistisch, auch wenn sie dort auf die Unterstützung der Wurzener Kameraden verzichten muss, die sich in diesem Rennen im konkurrierenden Boot befinden werden. (Georg Heidenreich)