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29. August 2014

Pirnas Ruderer verteidigen Tabellenplatz drei in Münster

10514290_550848275043438_4399872628450328848_oPressemitteilung des Pirna-Achters für die Saison 2014

Der Pirnaer Ruderverein ist eine sportliche Größe in der Sportlandschaft der Elbstadt Pirna. Seit Jahren glänzen die Ruderer mit sportlichen Erfolgen in allen Altersklassen. Das Aushängeschild des Vereins bildet dabei der Pirna-Achter. Das Flaggschiff ist seit Jahren Favorit auf den Sachsenmeistertitel und mischt seit nunmehr drei Jahren in der ersten PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) mit. Auch dort schaffte es die Mannschaft in der Vergangenheit, sich immer besser in Szene zu setzen. In diesem Jahr kann man nun mit Recht behaupten, dass das Team um Trainer Olaf Hanus zu den besten Achtern der Bundesrepublik zählt. Derzeit schickt sich der Pirna-Achter an, Platz drei in der ersten Bundesliga zu halten.
Am vergangenen Wochenende fand auf dem Aasee in Münster der vierte und damit vorletzte Renntag der RBL statt. Dort erruderten die Sachsen einen hervorragenden Tagesplatz vier und verteidigen somit den dritten Tabellenplatz.
Bereits im Zeitlauf konnte der Pirna-Achter mit der drittschnellsten Zeit glänzen und auch das darauf folgende Achtelfinale souverän für sich entscheiden. Das Viertelfinale sollte dann schon eine kleine Vorentscheidung im Kampf um den dritten Tabellenplatz werden. Gegner der Pirnaer waren dort die direkten Tabellennachbarn aus Leverkusen und Mülheim, sowie der Tabellenführer aus Frankfurt. In einem denkbar knappen Rennen verpasste der Pirna-Achter die Sensation und wurde Zweiter hinter Frankfurt. Dennoch war den Elbstädtern der Einzug in die Top Vier gelungen und der dritte Tabellenplatz konnte somit verteidigt werden.
Im Halbfinale stand den Pirnaern kein geringerer als der Deutsche Meister aus Kre-feld gegenüber. In einem packenden Rennen gab die Mannschaft alles und konnte die Krefelder leider nicht bis zum Ende halten. Somit zog die Mannschaft in das Finale um die Plätze drei und vier ein. Dort musste man sich dem Dole-Achter aus Hamburg stellen. Doch in diesem letzten Rennen des Tages fehlten der Mannschaft ein wenig die Körner und musste den Hamburgern die Bronzemedaille überlassen.
„Natürlich wäre eine Medaille super gewesen, aber Hauptsache ist, dass wir unseren Tabellenplatz gehalten haben und sogar den Vorsprung auf die Konkurrenz ausbauen konnten. Wer hätte denn am Anfang der Saison gedacht, dass wir jetzt ganz weit vorne in der Tabelle mitrudern.“, so beschreibt Teamchef Lars Kaulfuß den Renntag.

Die Mannschaft wird den eingeschlagenen Weg weitergehen und sich gewissenhaft für den letzten Renntag in Hamburg rüsten. Das große Ziel ist selbstverständlich den Tabellenplatz zu verteidigen und die Saison als Dritter zu beenden. Im vergangenen Jahr konnte der Pirna-Achter in der Hansestadt das bestes Ergebnis überhaupt erzielen: Die Bronzemedaille in der Tageswertung. Dies will die Mannschaft am 13. September mindestens wiederholen, wie der Trainer verrät: „Das war letztes Jahr eher unerwartet. Dieses Jahr wissen wir, dass wir das schaffen können. Und mit etwas Glück wird es vielleicht noch etwas besser als Bronze. Wenn man sich die Zeiten des Renntages ansieht, wird eines ganz klar: Wir gehören zu den schnellsten drei der Liga und nach oben sind die Abstände denkbar gering. Ich denke, dass die Jungs noch einmal richtig Gas geben werden.“ (Georg Heidenreich)