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5. Juni 2014

Pirna-Achter beweist seine Stärke zum ersten Bundesliga-Renntag

RB1_1164 RBLPressemitteilung des Pirna-Achters für die Saison 2014
Am vergangenen Samstag fand in der Mainmetropole Frankfurt der Startschuss zur PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) 2014 statt. Der Pirna-Achter hat sich intensiv auf diesen ersten Renntag vorbereitet. Die letzten Wettkampferfolge in Berlin und Bernburg schafften ein gutes Maß an Selbstvertrauen.
Nach einem kurzen Abschlusstraining am Freitagabend hieß es pünktlich zu Bett zu gehen, um fit für den kommenden Tag zu sein. Kurz vor zehn ging es am Samstag-Vormittag los. Im Zeitlauf mussten die Elbstädter gegen den Allemania-Achter aus Hamburg antreten. Diesen Lauf konnte der Pirna-Achter souverän für sich entschei-den. Das Ergebnis im Zeitlauf sorgte für eine kleine Überraschung. Im 15-Boote-Feld der ersten Liga erreichte man die viertschnellste Zeit. Schneller waren nur die Lo-kalmatadoren aus Frankfurt, der Münster-Achter und der deutsche Meister aus Kre-feld.
Im Achtelfinale kam es dann zu einem Sachsen-Duell. Die Gegner der Pirnaer war dort der aus der Nachbarschaft stammende TK-Achter Dresden. Nach dem starken Ergebnis aus dem Zeitlauf hatten die Mannschaft Blut geleckt und stellten deutlich klar, wer die Vormacht-Stellung auf der Elbe inne hat. Mit einer guten halben Boots-länge gewann der Pirna-Achter sein Achtelfinale. Damit war das interne Tagesziel schon erreicht- die Top-Acht.
„Ich denke, dass das zwei sehr souveräne Rennen waren, welche der Mannschaft noch einmal richtig Rückenwind gegeben haben. Ab diesem Moment wollten wir noch einmal mehr in die Top-Vier fahren.“, erläutert Trainer Olaf Hanus die Situation nach dem Achtelfinale.
Im kurz darauf folgenden Viertelfinale standen die Pirnaer einem alten bekannten Gegner gegenüber: Dem Werksachter vom RTHC Leverkusen. Wie bereits in der letzten Saison war es ein mehr als knappes Rennen. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und im Ziel hieß es wieder einmal Zielfoto-Entscheidung. Im Zeitlauf trennten die beiden Mannschaften zwei Hundertstel-Sekunden Genauso war es jetzt. Aber der Pirna-Achter konnte die Bugspitze vorn behalten und somit in die Top-Vier einziehen.
Nach einer ausgiebigen Pause ging es dann um 20:39 Uhr um die Verteilung in den Finalrennen. Dort standen dem Pirna-Achter die bärenstarken Maschinen vom Main aus Frankfurt gegenüber. Die Pirnaer legten einen guten Start hin und konnten lan-ge an den Zeitfahrsiegern dran bleiben. Allerdings konnten sich die Frankfurter zur Streckenhälfte absetzen und den Sieg für sich verbuchen. „Nach diesem gelungenen Start in den Renntag hoffte man natürlich irgendwo, in das große Finale einzuziehen. Aber gegen die Frankfurter war an diesem Tag einfach kein Kraut gewachsen.“, er-klärt Teamkapitän Stefan Schaaf das Halbfinalergebnis.
Aber noch hatte der Pirna-Achter die Chance auf Edelmetall. Im kleinen Finale um die Plätze drei und vier stand die CANALETTO-Crew dem Münster-Achter gegen-über. In einem packenden Finalrennen wechselte die Führung immer wieder zwi-schen den Mannschaften. Mit einem beherzten Schlussspurt gingen beide Boote fast gleichzeitig über die Ziellinie. Aber die Auswertung des Zielfotos bestätigte den Münsteraner den Sieg und damit den dritten Platz vor Pirna. Den Tagessieg konnte die Heimmannschaft aus Frankfurt vor den Krefelder Männern einfahren.
Dennoch ist das Ergebnis mehr als zufriedenstellend. Auch wenn die Mannschaft natürlich mit einer Top-Platzierung liebäugelte, hätte man nicht unbedingt erwartet, dass man gleich mit einem solchen Paukenschlag in die RBL-Saison starten würde. „Wir haben nahtlos an die letzte Saison angeknüpft. Ich bin mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden. Die Jungs haben wieder eine Spitzenleistung hingelegt und das wurde mit der Ananas zu Recht belohnt. Eine Medaille wäre natürlich riesig gewesen, aber wir haben ja noch ein paar Renntage vor uns.“, so ein zufriedener Olaf Hanus.
Auch der gesamte Pirnaer-Ruderverein war begeistert vom starken Ergebnis ihres Achters. Das Handy des Trainers klingelte ununterbrochen. Man darf gespannt sein was die Crew beim kommenden Renntag in Dortmund zeigen wird und ob sie ihre starke Ausgangsposition behaupten kann. Bis dahin wird die Mannschaft noch ein-mal hart trainieren, verspricht Hanus: „Die Jungs sind jetzt erst recht heiß auf mehr. Die Mannschaft ist noch harmonischer als letztes Jahr. Ich denke, dass dies eine richtig starke Saison für uns wird.“ (Georg Heidenreich)