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24. Februar 2014

Sechs sächsische Athleten holen vier Medaillen in Sotschi

LSB-rgb-Slogan_webPressemitteilung des Landessportbundes Sachsen e.V.

 

Der Vizepräsident Leistungssport des Landessportbundes Sachsen, Christian Dahms, hat am heutigen Abschlusstag der Olympischen Winterspiele von Sotschi eine erste Bilanz zum Abschneiden der sächsischen Aktiven beim Vierjahreshöhepunkt gezogen.

„Vier Podestplätze für sächsische Sportler in Sotschi sind für uns gemessen am deutschen Mannschaftsergebnis ein gutes Abschneiden. Unsere Athleten waren damit an mehr als einem Fünftel aller deutschen Medaillen beteiligt. Im Skibereich – in der Nordischen Kombination und im Langlauf der Damen – ist das deutsche Ergebnis wesentlich durch die starken Leistungen der Sachsen gestützt worden. Natürlich muss man aber auch ganz klar festhalten, dass – wie im gesamten deutschen Team – auch für uns nicht alle Hoffnungen und Chancen aufgegangen sind“, so Dahms.

„Wir freuen uns natürlich in erster Linie über unsere Medaillengewinner. Eric Frenzel hat dem Favoritendruck standgehalten und kehrt mit Gold und Silber als bester sächsischer Sportler aus Sotschi zurück. Björn Kircheisen hat sich noch in Sotschi ins deutsche Team zurückgekämpft und kommt auch von seinen vierten Spielen mit einer Medaille zurück. Aljona Savchenko und Robin Szolkowy waren erneut eine Medaillen-Bank, ihre Bronzemedaille ist ein Erfolg, keine Enttäuschung. Claudia Nystad und Denise Herrmann belohnten sich in der Staffel für eine starke kämpferische Leistung, für Denise Herrmann wäre mit etwas mehr Glück noch weiteres Edelmetall möglich gewesen“, sagte der LSB-Vizepräsident.

„Wir haben uns aber nicht nur über Medaillen gefreut, sondern darüber hinaus auch viele gute Finalplatzierungen verzeichnen können. Herausheben möchte ich vor allem den Auftritt von Nico Ihle im Eisschnelllauf, der ein Lichtblick innerhalb einer insgesamt enttäuschenden Eisschnelllauf- Mannschaft war. Auch Anna Seidel im Short Track mit ihren 15 Jahren und dem Halbfinaleinzug über 1.500 Meter hat die Erwartungen mehr als erfüllt. Sie nimmt von diesen Spielen sicher einiges für ihre weitere Sportlerkarriere mit.

Darüber hinaus gab es natürlich aber auch einige Sportler, die ihre eigenen Erwartungen in den Olympiawettbewerben nicht erfüllt haben. Bei den sächsischen Athleten in vier deutschen Bobteams spielten dafür aber nicht ausschließlich sportliche Aspekte eine Rolle“, sagte Christian Dahms. Für den Wintersport gehe es nun in den nächsten Olympiazyklus Richtung Pyeongchang, wo 2018 die nächsten Winterspiele stattfinden werden: „Mit Blick auf die kommenden vier Jahre muss uns nicht bange sein. Das Potential an jungen Athletinnen und Athleten, die die sächsischen Erfolge fortsetzen könnten, ist in einigen Sportarten vorhanden. Sie waren zum Teil schon in Sotschi dabei oder haben bereits an der Weltspitze angeklopft.“

 

 

Die sächsischen Medaillengewinner der Olympischen Winterspiele von Sotschi (20 sächsische Sportler am Start):

Gold

Eric Frenzel (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) – Nordische Kombination, Normalschanze

Silber

Eric Frenzel (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) – Nordische Kombination, Teamwettbewerb

Björn Kircheisen (WSV 08 Johanngeorgenstadt) – Nordische Kombination, Teamwettbewerb

Bronze

Aljona Savchenko (Chemnitzer Eislauf-Club) – Eiskunstlauf, Paarlaufen Robin Szolkowy (Chemnitzer Eislauf-Club) – Eiskunstlauf, Paarlaufen

Claudia Nystad (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) – Skilanglauf, 4x 5- Kilometer-Staffel

Denise Herrmann (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) – Skilanglauf, 4x 5- Kilometer-Staffel