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7. Oktober 2013

Pirnaer Ruderverein feierte im September großes Ruderfest

flagge-85x93Am Samstag, 21.09. war das Pirnaer Ruderbootshaus wieder Anlaufpunkt für viele Besucher und Schaulustige. An der Elbe vor den Toren des Vereinshauses feierte der PRV sein traditionelles Ruderfest. In die Vereinsregatta wurden zahlreiche Rennen der im Juni ausgefallenen Kreis-Kinder und Jugendspiele integriert.

Zum Beginn wurde in 4 Fun Staffeln um den Sieg gekämpft. Zahlreiche Stationen rund um das Rudern (u.a. auch Sandsack schaufeln) waren zu bewältigen, bis das Siegerteam fest stand.

Wie in jedem Jahr wurden anschließend die Vereinsmeister im Einer über 1000m stromab ausgefahren. Bei den Frauen gewann Alexandra Schulte vor ihrer Schwester Nathalie. Im Männereiner konnte sich Stefan Schaaf durchsetzen und den Vereinsmeister Pokal errudern. Im Juniorenbereich gewannen Melanie Sende und Tony Burghardt die Nachwuchspokale.

Viele Sieger und platzierte gab es in den folgenden 21 Rennen des Vereines und der Kreis Kinder u. Jugendspiele. Gestartet wurde in verschiedenen Alters- und Bootsklassen, auf den Ruderergometern und bei einem Schlagzahlrennen über 500m. Dabei waren nahezu 100 Aktive unterwegs.

Der Höhepunkt der Regatta waren die abschließenden Achterrennen. Im ersten Rennen kämpften zwei Mix Junioren Teams um den Erfolg. Im abschließenden Rennen um den Sparkassen-Cup waren noch einmal vier Achter unterwegs. Hier forderten die Ruderer der Freizeitgruppe, der Mastersachter und der Junioren-Achter die Mannen des Bundesliga-Achter des Vereins heraus. Um die Chancengleichheit zu wahren, wurde auch das Bootsmaterial verändert. Die Bundesligisten gönnten der CANALETTO eine Pause und holten extra die „Montreal“ aus der Halle. In diesem Achter (Bootskörper aus Holz) ruderte Teammitglieder Henry Mierzwa bereits 1982 zum DDR-Meister Titel. „Das war ein super-geiles Gefühl mal wieder in diesem alten Schiff zu sitzen. Dazu noch die guten alten Holzriemen aus der hinteren Bootshaus Ecke und ein kleines Rennen…was will man zu einer Vereinsregatta mehr.“ Und der Beweis wurde angetreten, das diese Boote keinesfalls langsam waren oder sind. Der Pirna-Achter setzte sich mit diesem älteren Boot, gegen die restlichen Achter des Vereins durch. Die oftmaligen Sieger aus der Freizeittruppe erkannten die Dominanz des Siegers neidlos an. Auch sie waren in einem Holz-Boot (Doppelachter) mit Namen „Bissmark“ unterwegs. Da hatten die beiden anderen Mannschaften in den neueren Booten wenig Chancen.

Für die Besucher und Aktiven stand jederzeit eine hervorragend organisierte Gastronomie mit Kuchenbasar und Imbiss Angebot zur Verfügung. Im Anschluss an alle Rennen wurden die Siegerehrungen vorgenommen. Die Mitglieder des Vorstandes wurden bei der Ehrung vom Präsidenten des KSB Roland Matthes unterstützt.

Der Dank des Vorstandes gilt allen Verantwortlichen, fleißigen Organisatoren, Helfern und Sponsoren. Den ersten Dank erhielt bereits während der Siegerehrung „Alt“ Schiedsrichter Heinrich Müller. Er musste vor und während der Rennen all sein Können aufwenden, um die manchmal etwas ungestümen Vereinsruderer auf Kurs zu halten.

Das anschließende Resümee des Vereinsvorsitzenden Johannes Zeibig war:

„Das besondere bleibt bei uns weiterhin der Zusammenhalt in unserem Verein. Ich meine, vier Vereinsachter in einem Rennen, das macht uns Deutschlandweit kaum einer nach. Wir sind alle wahnsinnig stolz auf das, was hier im Verein geschaffen wurde und weiterhin geschaffen wird. Wichtig ist uns dabei auch immer wieder, den Nachwuchs in den Verein zu holen. So ein Achterrennen ist auch für die Jugend eine tolle Sache und die wollen natürlich auch irgendwann mal im Pirna-Achter sitzen.“

(Heidenreich/Ziegra)