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25. September 2013

Faustball – Heidenauer SV II macht als Sachsenmeister 2013 das Quartett voll

HSV 2. MannschaftAm 22.09.2013 empfing der vor dem letzten Oberliga Spieltag als neuer Sachsenmeister bereits feststehende Gastgeber vom Heidenauer SV II die Mannschaften vom SSV Blau-Weiß Gersdorf und vom FSV 1911 Hirschfelde.

 

Im Eröffnungsspiel standen sich dabei die Gastmannschaften gegenüber. Die Hirschfelder Fünf um Schlagmann Sven Steudte starteten stark in den ersten Satz und führten verdient mit 6:2 Punkten. Die Gersdorfer um den erfahrenen Erstbundesligaspieler Mike Braune fingen sich im weiteren Verlauf und konnten beim 6:6 erstmalig ausgleichen. Ab da lief dann bei nasskaltem Wetter nichts mehr beim SSV zusammen und so siegte Hirschfelde mit 11:6. Der zweite Satz war ein Spiegelbild des ersten Satzes, jedoch mit umgekehrten Vorzeichen. Mit Beginn setzte der Gersdorfer Schlagmann Mario Wunderlich die Hirschfelder mit gezielten Angaben unter Druck. Die Satzführung von 6:3 konnte der Hirschfelder FSV beim Stand von 6:6 noch einmal ausgleichen, verlor aber den Satz mit 11:7. Im Entscheidungssatz wechselte die Führung in der Anfangsphase ständig. Erst beim Stand von 7:5 erspielten sich die Blau-Weißen eine zwei Bälle Führung. Ab da stand die Abwehr um Ralf Wagelöhner und Sven Kletzin sicher. Mit 11:7 setzten sich dann die Westsachsen zum 2:1 Satzgewinn durch.

 

In Spiel 2 des Tages trafen die Gastgeber auf die Lausitzer Fünf vom FSV Hirschfelde. Aufgrund der langen Saison sowie beruflicher und privater Verpflichtungen trat der Heidenauer SV II mit der sprichwörtlich „letzten Besetzung“ an. Um den Deutschen Hallenvizemeister der Männer 35+ Stefan Schreiber mussten es Andreas Sawusch, Torsten Martin, Jörg Fritzsche und Neuling Frank Schiller richten. In einem ausgeglichenen ersten Satz liefen die Heidenauer immer einer Führung der Hirschfelder hinterher. Dabei zeigten beide Hauptangreifer ihr ganzes Können. Mit einem Angriffspunkt von Sven Steudte zum 12:10 wurden die Seiten gewechselt. Auch der zweite Satz blieb bis zum Schluss ausgeglichen, wobei der Heidenauer SV ständig in Führung lag. Beim Stand von 10:9 konnte die Heidenauer Hintermannschaft um Frank Schiller und Andreas Sawusch einen der wenigen Angriffbälle der Hirschfelder abwehren und ihrerseits einen Angriff starten. Zum Entsetzen der anwesenden Zuschauer am Spielfeldrand ging der Angriffsschlag von Torsten Martin knapp ins Aus. In der Verlängerung setzte sich dann Hirschfelde mit 12:10 und somit 2:0 Sätzen durch.

 

Im abschließenden Spiel des Tages versuchten sich die Gastgeber noch einmal zu motivieren. Mit der gewonnenen Ballwahl und einem sicheren Aufbauspiel im Rücken setzte Gersdorf  den HSV ständig unter Druck. Ungewohnte Annahmefehler der Heidenauer Hintermannschaft ermöglichten den Blau-Weißen einen 4 Bälle Vorsprung zum 8:4. Heidenau verkürzte zwar noch einmal, konnte aber den Satzverlust von 8:11 nicht verhindern. Nach ausgeglichenem Beginn stellte Heidenau beim Stand von 7:7 in Satz 2 um. Routinier Torsten Martin ging in die Abwehr und Stefan Schreiber ins Zuspiel. Diese Maßnahme zeigte sofort Wirkung. Auf einmal Stand die bis dahin wackelige, weil nicht eingespielte Hintermannschaft des HSV sicherer. Stefan Schreiber blieb es mit seiner letzten Angabe vorbehalten, den Satz mit 11:8 zu beenden. Nun musste der Entscheidungssatz über Sieg oder Niederlage entscheiden. Auch hier spielten beide Mannschaften bis zum 7:7 auf Augenhöhe. Gersdorf konnte dann in der entscheidenden Phase mehr in die Wagschale werfen und lies fast nichts mehr zu. Mit einem direkten Angabepunkt beendete der Gersdorfer Überschläger Mario Wunderlich den Satz zum 11:8 und damit zum 2:1 Sieg.

 

Bedingt durch die beiden Niederlagen konnte der HSV seine angestrebte „weiße Weste“ nicht bis zum Saisonende beibehalten. Dennoch machte die Zweite vom HSV mit 28:4 Punkten vor Kubschütz (22:10 Punkte) und Rittersgrün (20:12) das QUARTETT, bestehend aus den Sachsenmeistertiteln der Oberliga im Feldfaustball von 2010 – 2013, perfekt.

 

Dem alten und neuen SACHSENMEISTER einen herzlichen Glückwunsch!!!!

(Dirk Hocher)