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3. September 2013

Sickert und Kranich wieder die Schnellsten

IMG_3513Es war nicht die Gluthitze vom Müglitztallauf in Dohna und nicht der Dauerregen vom DAK Festungslauf in Königstein. Beim 4. Mühlbacher Landschaftslauf, zu dem der SV Sachsen Müglitztal am Sonntag eingeladen hatte, waren die Temperaturen um die 15 Grad und die Sonne ließ sich öfters sehen als vorher von den Meteorologen angekündigt. Einfach bestes Läuferwetter. So traf man auf dem Sportplatz in Mühlbach auch nur froh gestimmte Menschen. Mit 260 Teilnehmern auf den fünf angebotenen Distanzen gab es gegenüber 2012 eine leichte Steigerung. Das Mühlbacher Rennen zählte in diesem Jahr zur Wertung der Dresdner Bezirksrangliste und zum Dohnaer Sportpokal.

Zuerst stürzten sich die Kleinsten im Zwergenlauf und im Kinderlauf ins Renngeschehen. Da wurde schon richtig um jede Platzierung gekämpft, bei den „Zwergen“ auch noch oft mit Vati oder Mutti oder sogar Beiden an der Hand. Als Lohn gab es dann für alle im Ziel eine Medaille zum Anbeißen und ein T-Shirt. Dank Burows schnellen Rechenbüro verflog die Zeit bis zur Siegerehrung wie im Fluge und wer wollte konnte sich anschließend noch bei den zahlreich aufgebauten Sportmodulen und einer Hüpfburg des Sport Promotion Teams der Sportjugend des Kreissportbundes austoben. Der Pokal für die teamstärkste Grundschule blieb im Ort Mühlbach.

Dann war der Zeitpunkt für die drei langen Strecken gekommen, deren Teilnehmer zusammen vom Bürgermeister der Gemeinde Müglitztal, Jörg Glöckner, ins Rennen geschickt wurden. Die ersten Kilometer ging es  erst einmal gemeinsam, bevor sich die 5,5 Kilometer – Läufer und dann auch die 9,2 Kilometer – Läufer von den 16,8 Kilometer  – Läufern trennten.

Für den Sieger über 5,5 Kilometer Marc Ueberfuhr vom SV Grün-Weiß Elstra blieb die Uhr im Ziel bei 22:24 Minuten stehen. Damit verbesserte er die alte Bestmarke aus dem letzten Jahr um zweieinhalb Minuten. Dann warteten die Zuschauer und die schon im Ziel angekommenen Läufer mit Spannung auf das Finale über die Mittelstrecke. Und hier gab es eine kleine Überraschung. Eva Lamm (SSV Heidenau) löste als Erste den Zeitkontakt aus und war damit auch schneller, als der beste Mann auf dieser Distanz, der mit Uwe Zentsch 19 Sekunden nach ihr kam. Im geschlagenen Feld auch Evas Mutti Jana. Eva war nach dem Zieleingang gleich zurück zum Bahnübergang gelaufen und begleitete ihre Mutti auf den letzten Metern des Rennens. Dann lagen sich beide in den Armen. Eine wunderschöne Geste.

Zwischendurch gab Sprecherin Steffi Keil immer wieder Zwischenstände vom langen Kanten an die Zuschauer weiter, die sie ganz aktuell vom Organisator der Veranstaltung Christian Hamann erhielt. Da zeichnete es sich schon ab, dass der Vorjahressieger Tino Sickert (Citylaufverein Dresden) wieder das Rennen machen würde. Unterwegs hatte er schon die zwei erstmals durchgeführten Bergwertungen für sich entschieden und damit etwas für seinen Geldbeutel getan. Am Ende der 16,8 Kilometer betrug Sickerts Vorsprung gegenüber dem Zweiten Tino Meyer immerhin 4:43 Minuten. Auf dieser Distanz waren insgesamt 188 Höhenmeter zu überwinden und es ging immer hoch (442 Meter) und runter (443 Meter). Auf die schnellste Frau mussten dann alle doch noch etwas warten. Aber Franziska Kranich (LSV Niesky) kennt sich inzwischen auch mit dem Mühlbacher Siegerpodest aus. Denn sie war wie Sickert bereits im Vorjahr hier erfolgreich.    

Dem SV Sachsen Müglitztal ist es mit Unterstützung vieler Helfer wieder gelungen eine tolle Laufveranstaltung zu organisieren. Die Fortsetzung folgt im nächsten Jahr am 31. August. Vielleicht fällt dann die 300er Marke bei den Teilnehmern. Der nächste Wertungslauf in der Dresdner Bezirksrangliste lässt allerdings nicht lange auf sich warten. Denn bereits am 7. September steht der 34. Tharandter Wald-Lauf  auf dem Programm. (WoVo)

Alle Ergebnisse unter www.triathlon-service.de