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4. Juni 2013

Sportanlagen vom Hochwasser betroffen, Sportler helfen

Pressemitteilung des Landessportbundes Sachsen e.V.

Weite Teile Sachsens leiden derzeit unter der nach wie vor angespannten Hochwassersituation. Zu den von den Wassermengen der Flüsse Betroffenen zählen auch sächsische Sportvereine. Neben der Sicherung eigener Sportanlagen engagieren sich zahlreiche Sportler aber auch für die Schutzmaßnahmen in den sächsischen Städten und Gemeinden. „Ganz sicher gibt es für die Menschen in Sachsen im Moment größere Sorgen als den Zustand von Sportanlagen. Das Hochwasser bringt für viele existentielle Probleme mit sich. Gleichwohl erreichen uns natürlich auch schon einige Nachrichten von Vereinen, deren Sportstätten durch die Wassermassen in Mitleidenschaft gezogen worden sind“, sagte Eberhard Werner, Präsident des Landessportbundes Sachsen. „Wir gehen davon aus, dass wir Ende der kommenden Woche ein umfassendes Bild über die aufgetretenen Schäden haben werden, das Präsidium wird sich dann in seiner Tagung mit dem Bericht befassen. Wir hoffen auch darauf, dass betroffene Vereine wie schon nach der Flutkatastrophe von 2002 durch Spenden unterstützt werden, um verloren gegangene Ausrüstung und Sportgeräte zu ersetzen. Die Schäden an den Sportstätten sind dagegen durch Spenden allein wohl nicht zu beheben. Hier wird die Unterstützung von Kommunen, Land und Bund notwendig sein“, so der Präsident. Auch viele sächsische Sportler zeigen sich in dieser schwierigen Situation solidarisch. „Wir wissen aus Gesprächen und auch aus den sozialen Netzwerken, dass sich viele Sportlerinnen und Sportler aktuell ganz aktiv beim Hochwasserschutz engagieren, auch über ihre eigenen Sportanlagen hinaus. Das ist gut und wichtig, wir möchten alle unsere Mitglieder aufrufen, diesen Einsatz fortzusetzen: Bitte helfen Sie, wo sie nur können“, sagte Eberhard Werner.