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19. April 2013

Sportfamilie im Landkreis weiter auf Wachstumskurs

ksb_logo_heller_untergrundDie größte Bürgerorganisation unseres Landkreises, der Kreissportbund Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (KSB), hat auch im letzten Jahr seine führende Position weiter ausgebaut. In den Vereinen zwischen Sebnitz und Altenberg, Wilsdruff und Reinhardtsdorf-Schöna haben 996 Mitglieder eine neue Heimat gefunden. Damit gehören der Dachorganisation des Sports nunmehr 39.742 Mitglieder in 316 Vereinen an. Das ist seit der Fusion der beiden früheren Kreissportbünde Sächsische Schweiz und Weißeritzkreis bereits die fünfte Steigerung in Folge. Bei den Vereinen gab es sechs Neuaufnahmen.

Damit liegt unser KSB jetzt bei einem Organisierungsgrad von 15,86 Prozent. Das ist der drittbeste Wert im Freistaat Sachsen nach Leipzig und Dresden und auch wesentlich höher als der Landesdurchschnitt, der bei 14,64 Prozent liegt.

Zum zweiten Mal in Folge gab es auch eine Steigerung im Bereich der 15 – bis 18-Jährigen, wenn er auch diesmal mit 39 neuen Mitgliedern geringer wie im letzten Jahr ausfiel. Fast 36 Prozent der neuen Mitglieder fallen auf den Altersbereich bis 14 Jahre. 12.251 Mitglieder sind im Alter bis 18 Jahre, ein Plus von 396 gegenüber dem Vorjahr und damit knapp 31 Prozent der Gesamtmitglieder.

Bei den Vereinen mit den größten Zuwächsen liegen diesmal drei Vereine aus dem Reha-Sportbereich ganz vorn. MEDIAN Rehasport (+ 176), Rehabilitationssportverein Deuben (+ 149) und Reha Vital (+ 128) sind hier die Spitzenreiter. Auch die drei größten Mitgliedsvereine im Kreissportbund konnten weiter zulegen. Der VfL Pirna-Copitz 07 führt diese Rangliste weiter mit 1.133 Mitgliedern an, gefolgt von SV Fortschritt Pirna (1.104) und dem Hainsberger SV (1.074). Über die Hälfte aller Vereine, nämlich 179, sind sogenannte Ein-Sparten-Vereine. Ganz vorn liegt hier nach wie vor die BSG Ostsächsische Sparkasse Dresden mit 17 Abteilungen.   

Nach dem Schlüssel des Landessportbundes Sachsen bieten die Mitgliedsvereine des KSB 65 Sportarten an. Dazu gekommen ist Sportakrobatik, weggefallen Drachenboot. Die unangefochtene Nummer 1 bleibt aber „König“ Fußball mit 8.893 Mitgliedern in 92 Vereinen. Der Rehabilitationssport verdrängt mit 2.644 Mitgliedern Volleyball auf den dritten Platz, der auch leicht auf 2.446 Mitglieder zulegen konnte. (WoVo)