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1. Februar 2013

Die Neustädterinnen wollen ihren Aufwärtstrend fortsetzen

hc SachsenPressemitteilung des HC Sachsen Neustadt-Sebnitz e.V.

Nach der einwöchigen Pause für die Damen des HC Sachsen Neustadt-Sebnitz rufen nun wieder die Hallen und die Fans nach ihnen. Es geht in die entscheidende Phase der Saison 2012/13 mit dem schweren Kampf gegen den Abstieg. Bis zum 17. März geht es dabei im Wochentakt weiter. Nach Ostern stehen danach ab 7. April die letzten drei Partien auf dem Programm. Insgesamt sind das noch zehn Punktspiele mit 20 zu vergebenden Punkten. Dabei müssten bis Ostern genügend Punkteeingefahren sein, damit es hinten hinaus nicht zu eng wird. Immerhin stehen in den letzten drei Spielen noch die gegen die starken Gegner Wismar, Buxtehude und Oschatz an.

Allerdings blicken die Neustädter noch nicht so weit voraus. Teamchef Uli Sturm dazu: „Wir sehen jetzt nur von Spiel zu Spiel. Dabei bereiten wir uns auf jedes konzentriert und akribisch im Einzelnen vor. Im Mittelpunkt des Trainings steht deshalb in dieser Woche für uns mit Altlandsberg der nächste Gegner. Die Einheiten werden mit großer Ernsthaftigkeit und bei guter Stimmung im Team wahrgenommen.“

Und gegen den Gegner, der in Neustadt im Hinspiel den lange Zeit einzigen HCS-Zähler hinterließ, geht es morgen ab 19.30 Uhr in der Erlengrundhalle. Mit einem möglichen Sieg ist zwar noch keine Platzverbesserung möglich, aber der Abstand nach vorn würde verringert. Da die Gastgeberinnen auch nicht so weit entfernt mit 13 Punkten auf Rang neun liegen, kann die Partie sogar als Vier-Punkte-Spiel angesehen werden. Der Abstand würde dann sogar zu denen auf sechs Zähler schmelzen.

Damit hat der Gegner sicher nichts am Hut und das würde auch dessen Trainer Randolf Weyland Probleme im Verein bringen, der meinte: „Wir haben viel Druck für den Sieg. Wir werden dafür allesdransetzen und bereiten uns gezielt vor. Es ist große Spannung einer Partie auf Augenhöhe zu erwarten. Punkten müssen wir beide. Zudem sind wir vorgewarnt vom Sieg der Gäste bei unserem Nachbarn TSC. Wir hoffen auf die bestmögliche Unterstützung unserer Zuschauer und dass die Halle gut gefüllt ist.“ Dabei hofft er auch auf den Einsatz von Melanie Baier, die auch schon vor Jahren in Altlandsberg spielte: „Sie hat sich gut eingegliedert und kann uns manchen Tipp geben. Außerdem wird der RBB dabei sein. Am Ende wollen wir zwischen Platz sechs bis acht einkommen.“ Damit machte der MTV-Coach bereits klare Andeutungen, wie schwer es für die HC Sachsen-Frauen wird.

Doch für die steht gerade in dieser Begegnung viel auf dem Spiel. Immerhin könnte ein Sieg zusätzliches Plus bringen. Bei möglicher Punktgleichheit mit den Altlandsbergerinnen bliebe der HC vor denen. Diese Chance besteht bei anderen durch die Niederlagen in der Hinrunde kaum, selbst nicht beim TSC. Deshalb rechnet auch Sturm der Partie große Bedeutung zu: „Wir müssen von Beginnan mit aggressiver Abwehr die Angriffe des Gegners stören und unterbinden. Ich hoffe, wir spielen wie zuletzt und wieder einen Tick besser. Wir haben in Berlin gewonnen und die Mannschaft ist seitdem nicht schlechter geworden. Deshalb können wir auch in Altlandsberg gewinnen. Trotz schmaler Personaldecke ist bei uns die Qualität für einen Sieg vorhanden. Der Gegner kann noch mit dem Abstieg zu tun haben, deshalb ist er besonders gefährlich.“ Auch Sturm weiß, dass im gegnerischen Team, dem Zweitligaabsteiger der letzten Saison, immer noch vier, fünf Zweitligaspielerinnen aktiv

sind. Aber er ist auch gewiss, dass sein Team alles geben wird, um die Punkte mitzunehmen. Die zweite Frauenmannschaft und die Männer haben unterdes spielfrei. (Eberhard Neumann)